Der studierte Informatik- und Betriebswirt kam über gut gemeinte Umwege zum Schreiben: Im Alter von ca. 37 Jahren wollte er seinem Sohn eine Geschichte erzählen, die echt Bedeutung hat. Daraus entstanden viele Weitere mit weltweitem Erfolg. Mittlerweile wurden seine feinsinnigen Romane in 42 Sprachen übersetzt und erfreuen Menschen aller Altersgruppen und Nationalität. Er lebt mit seiner Familie glücklich in New York und lebt mittlerweile von seiner Tätigkeit als Schriftsteller.
Marc Levys philosophische Geschichte „Wer Schatten küsst“ erklärt den Zwiespalt zwischen Kindheit und Erwachsensein. Es beschreibt den Verlust der Kleinigkeiten, die das Kinderauge bewundernd wahrnimmt. Außerdem erfragt es die Verantwortlichkeit für Chancen, seine Träume und die eigene Zukunft und ist damit eine wunderbare Erinnerung an sich selbst.
Ein Kind nimmt an sich die Fähigkeit wahr, aus den Schatten der Menschen ihr Träume und Wünsche lesen zu können. Gleichermaßen erhält es eine Aussicht auf die Zukunft. Sein eigener Schatten bittet ihn, den Menschen zu helfen, die nicht in der Lage sind, von selbst den Weg zum Glück zu finden. Bis er erwachsen ist, hat er seine Gabe vergessen und wird in einem besonderen Moment wieder daran erinnert.
Das unverkennbare tiefe Timbre der Sprecherstimme gehört dem bereits einschlägig erfahrenen Christoph Jablonka, der die Geschichte stimmungsvoll in Szene setzt. Einfühlsam, nachdenklich und herzerwärmend!
Kerstin Gier schläft oder schreibt. Sie unterscheidet sich in Gänze von ihrer Titelheldin Constanze, denn im Gegensatz zu ihr ist sie klein und dick. Schaut man sich ihre Homepage an, kommt man nicht umhin sich zu denken: „Mensch, die Frau hat echt eine Klatsche! Die würde ich wirklich gerne kennen lernen!“
Charles Bukowski gilt bis heute als Unikum der Literaturszene: Er lässt sich weder in eine Epoche noch einem bestimmten Stil zuordnen. Am ehesten nennt man ihn einen „modernen und ironischen Naturalisten“, der sich der „absoluten, literarisch unverstellten Wahrhaftigkeit von Empfinden und Darstellung“ voll und ganz verschrieb. Seine verwendete Sprache ist schroff, hart, zuweilen obszön. Er lebte ein überaus hedonistisches Leben und nutzte seinen leidenden Blick auf die Welt für seine überwiegend autobiografischen Veröffentlichungen. In ihnen berichtete er von Prostituierten, Trinkern, Obdachlosen und vielen weiteren Existenzen abseits des Amerikanischen Traums.
Die Krimis von Agatha Christie wurden oft, gern und gut verfilmt. Dass Drehbuch und Romanvorlage zumeist aber entscheidend voneinander abweichen, ist den Wenigsten bekannt. Ein vortreffliches Beispiel hierfür ist das von 



Dieter Moor ist Schweizer. Er ist bekannt und erfolgreich. Sein Kultformat „Titel, Thesen, Temperamente“ war der Sympathie der Zuschauer unheimlich zuträglich. Er ist glücklich verheiratet und lebt mit seiner Frau in einer idyllischen Berglandschaft nahe Zürich – ganz so wie in der Hustenbonbon-Werbung. Viele würden sich jetzt zurücklehnen und das Erreichte genießen. Herr Moor hingegen will mehr und etwas total Anderes. Etwas gelangweilt von der Züricher „Mehr-Schein-als-Sein-Welt“ überlegt er sich dorthin zu ziehen, wo die Menschen echt sind und Berühmtheit kein Freifahrtsschein ist. Gesucht wird eine Gegend, die alle Möglichkeiten hergibt, die es für einen Öko-Bauernhof braucht. Seine Wahl fällt auf Amerika. Amerika ist ein kleines Dorf im tiefsten Brandenburg, nördlich von Berlin, mit wenigen Häusern, aber ganz viel Umgebung. Nicht nur seine Freunde stellen seine Entscheidung in Frage, ausgerechnet in diese Ecke „Dunkeldeutschlands“ zu ziehen. Auch die Amerikaner sind nicht „very amused“ über die Pläne des Fremden. Diese Menschen sind härter zu knacken als jede Haselnuss, denn hier zählt nicht, was du hast, sondern nur, was du kannst. Dort, zwischen Gummistiefeln, Technoklängen und Nazimärschen, versucht er sein Glück zu finden und lädt uns ein, daran teilzuhaben.
Ohren gespitzt! Volker Klüpfel und Michael Kobr, das erfolgreichste Autoren-Duo Deutschlands, präsentieren mit „