Schon an anderer Stelle habe ich den geneigten Zuhörer dazu ermutig, sich dem Denken zu widmen. Eine allgemein hin unterschätze Aufgabe, die jedoch paradoxer Weise von vielen als weitgehend besonders intensiv genutzte Tätigkeit angesehen wird. Angesichts der Boulevardpresse, oder des nachmittäglichen Fernsehens eine, wie ich finde, nicht ganz zutreffende Aussage. Wie dem auch sei. Mit „Wer bin ich – und wenn ja wie viele?“ schafft Richard Precht den Einstieg in das Denken. Dabei geht er durchaus methodisch vor und führt uns in die Welt der Philosophen, ohne dabei abgehoben oder metaphysisch zu werden. Wichtige Fragen werden behandelt und vor allem gestellt, so dass man unweigerlich anfangen muss mitzudenken. Precht bewegt sich dabei auf einem spielerischen Niveau, welches Verständnis und Unterhaltung im gleichen Maße vereint und schon deshalb eine Kunst bei dieser Thematik darstellt. Wo sonst ist man anderenorts von Bildung fasziniert und wird nicht gleich mit Nichtbeachtung gestraft?
Dabei schafft der Autor es auch immer wieder die verschiedenen Standpunkte heraus zu kristallisieren, wodurch man zunächst dem Einen und dann umgehend dem Anderen lauthals zustimmen möchte. Ein Wechselbad der Gefühle, das so durchaus gewollt ist. Auch der Verknüpfung der einzelnen Kapitel stellt eine wahre Glanzleistung dar, wenngleich sich beim geschulten Zuhörer womöglich Protest regen möchte. Doch genau darum geht es – mitdenken!

Niccolo Machiavellis „
Die Chaostheorie besagt im Wesentlichen, das es Systeme gibt, deren Dynamik unter bestimmten Bedingungen empfindlich von den Anfangsbedingungen abhängt, so dass ihr Verhalten nicht langfristig vorhersagbar ist. Im Klartext: Wir wissen einfach nicht ganz genau was passieren wird! Jan-Uwe Rogge versucht diesen zugegebener Maßen abstrakten Begriff ins Kinderzimmer zu bringen und Eltern dabei zu helfen, sich selbst zu helfen. Dabei ist sein Hörbuch: „
Wie kann man selbst Kindern vom Faszinosum Weltall erzählen? Wie schafft man Interesse für so abstrakte Dinge, wie schwarze Löcher, oder einer Supernova zu wecken? Ist es gar ein völlig sinnloses Unterfangen und zum Scheitern verurteilt? Mitnichten, denn Stephen Hawking schafft es erneut sein geballtes Wissen so vorzutragen, dass selbst Laien ihm folgen können und in die weiten Fernen eintauchen. Dabei hilft ihm dieses Mal seine Tochter Lucy über das reine Erzählen von Sachverhalten hinaus zu gehen und gemeinsam spinnen seine eine Geschichte rund um George und seinem Schwein. Alles fängt mit einem Loch im Garten und einem ausgebüchstem Schwein an und endet mit einem Ritt auf dem Kometen. Das Hörbuch: „
Forensik hat in TV-Shows mittlerweile Kultstatus und so könnten moderne Serien, wie