Emmi und Leo sind wieder da! Bei „Alle Sieben Wellen“ geht es, wie auch bei „Gut gegen Nordwind“ um die beiden Protagonisten, die sich gegenseitig mit Emails das Leben verschönern. Der Folgeroman greift die anbrechende Romantik auf und versprüht den Charme von aufkommender Liebe. Daniel Glattauer versteht es mit seiner Sprache selbst die kleinsten und unscheinbarsten Dinge aufzuwerten und sie in den Fokus zu rücken. Ja, von dem Buch sagen wohl nicht wenige Menschen: „Ooooh, wie romantisch!“ Und genau das sollte man erwarten, wenn man dieses Buch liest. Es ist eine gefühlvolle Geschichte, die hier zu einem Ende findet, welches ich natürlich nicht verraten möchte.
Für Fans von romantischen Gesten sollten sie aber unbedingt auf das Geschenk von Emmi für Leo achten, manche behaupten sie hätten beim Lesen Gänsehaut bekommen! Das Buch löst beim Leser Gefühle des Wohlseins, der Liebe und Geborgenheit aus. Man kann sich sowohl in die Gefühlswelt von Emmi, als auch von Leo hineinversetzen und fiebert der nächsten Email entgegen. Hier wird Wortwitz geschickt mit Emotionen verbunden und man muss sich als Leser eigentlich nur noch fragen, wie ein Mann (der Autor) es schafft die Gefühlswelt einer Frau so detailliert zu schildern. Ob er uns da etwas voraus hat…?
Vielen wird Richard David Precht mittlerweile aus seinem Bestsellererfolg: „Wer bin ich – und wenn ja wie viele?“ bekannt sein. Sein schöner Schreibstil vermochte damals eine Philosophieaversion zu durchbrechen und zu einer kleinen Affinität umzukehren. Dieses Mal wagt sich der Autor an ein Gebiet, das wohl jedem selbst bekannt sein dürfte, die Liebe. Doch keine Angst, dies wird keiner der vielen erwerblichen Ratgeber, die unser Leben so viel besser machen sollen, oder eine Partnerschaft retten müssen. Viel mehr nähert sich Precht dem Thema mit einer wissenschaftlichen Distanz, schafft es jedoch durch eingebaute Anekdoten von einer allzu sachlichen Herangehensweise abzukommen. Nichts desto trotz wird die Liebe und ihre Existenz hier von verschiedenen Seiten geprüft, so z.B. einer psychologischen, einer biologischen, oder soziologischen Komponente. Das Thema wird also rundum beleuchtet und soll so eine gewisse Klarheit schaffen.
Sie kennen das sicherlich. In unserer allzeit vernetzten Welt ist man im Grunde nirgends mehr sicher vor der kommunikativen Reizüberflutung. Man wird angerufen, selbst wenn man im Flugzeug sitzt, bekommt sms, die man nicht wegdrücken kann, oder erhält ständig Mails, die einer dringenden Antwort bedürfen. Persönliche zwischenmenschliche Kommunikation ist zu allem Überfluss auch noch an Board. Irgendwann weiß man nicht mehr, wo einem der Kopf steht. Zeitmanagement ist hier das Zauberwort. Lothar Seiwert geht in seinem Hörbuch: „
Wer weiß eigentlich noch, wann der erste Teil der Harry Potter Heptalogie herausgekommen ist? Auf deutsch erschien der 1. Teil 1998, also vor gut elf Jahren. Seit dem hat sich das das pottersche Universum zahlreich gewandelt und ist mehr und mehr vom Kinderbuch zu einem ernsthaften Roman geworden. Die unzählige erwachsene Leserschaft wird dies wohl bestätigen.
Sie wollen wissen, wie sie zum absoluten Macho werden und jede Frau um den Finger wickeln können? Dann sind sie hier leider falsch! Wenn sie jedoch herzhaft lachen möchten und Komik, wie in Büchern von „Nicht mein Tag“ bis „Vollidiot“, zu schätzen wissen ist das Hörbuch: „
Viele, viel zu viele, Leute plappern nur vor sich hin und während man sich als Zuhörer dann gedankenversunken überlegt, ob man sich nicht vielleicht mit der Kreissäge das Schienbein zertrümmert, um eine gute Ausrede zu haben hier weg zu kommen, hat der Sitznachbar schon das Schlummerland aufgesucht. Es sind diese langweiligen Präsentationen, in der Schule, oder im Beruf, die einem das Leben echt schwer machen können. Noch schlimmer, als dann den Zuhörer zu spielen, ist für manche die Vorstellung selber dort vorne zu reden. Aus Angst man könnte genauso versagen, passiert genau das, was man vermeiden wollte: man versagt genauso kläglich und ist ein Abziehbild seiner selbst. Ohne Esprit, aufgeregt und mit schweißnassen Händen, rattert man seinen Text herunter, um sich dann umso schneller aus dem Fenster stürzen zu können, für diese erbärmliche Leistung.
Manchmal scheint es, als hätte man alles Pech der Welt auf sich vereint und muss nun damit leben. Ist es Schicksal, Kismet, Karma? Das Buch „
Krimis haben eine morbide Anziehungskraft auf ihren Leser. So geht es auch in dem Hörbuch „