Protagonisten Jeffrey Tolliver, Sara Linton und Lena Adams sicher ein Begriff sein. Auch in Zerstört geben die drei sicher wieder einmal die Ehre. Zu der Geschichte möchte ich gar nicht all zu viele Worte verlieren, da man auch hier wieder einige Überraschungen serviert bekommt und bis zum Ende mitfiebert um den anfänglichen Mord aufzuklären.
Die Art und Weise, wie sich die Geschichte in Zerstört entwickelt, hat Karin Slaughter dieses Mal jedoch geändert und meiner Meinung auch gut damit getan. So hat sich ihr üblicher Schreibstil etwas geändert, so dass der Leser nun immer zwischen den zwei Hauptsträngen des Hörbuchs hin und her springt, was sicherlich zu der nötigen Spannung führt. Auf der einen Seite wären dort die aktuellen Ermittlungen um einen Mordfall, in den Lena Adams verwickelt ist, sich aber auf Biegen und Brechen zurück hält Details zu verraten und dann noch ihre Vergangenheit, mit der sich nun konfrontiert wird und in Rückblenden dargelegt ist.
Das Privatleben der Hauptfiguren erhält mir diesem Roman eine besondere Stellung, so dass gerade zu Beginn der Erzählung mitunter etwas langatmige Umschreibungen entstehen, die jedoch wichtig sind für den Fortlauf und das Verständnis der Charaktere. Doch auch die zum Teil erbärmlichen Lebensumstände im Süden und das teilweise desaströse Gesundheitssystem der USA werden hier angeprangert.
Der Krimi wird ab der Mitte des Buches immer rasanter und lässt auch dieses Mal ein fulminantes Ende erwarten.
Die Finanzkrise entlockt den wenigsten Menschen ein Lächeln. Stattdessen ruft dieses Wort weitestgehend böse Überraschungen und negative Emotionen in uns aus, ähnlich wie Terror oder George W. Bush. Die meisten Menschen wissen dabei überhaupt nicht wirklich, warum es zur sogenannten Finanzkrise kam und interessieren sich auch nur latent dafür. Im Gegenteil hatte sich kurzweilig sogar etwas Gutes, nämlich fallende Benzinpreise.
Ein Zitat, dass man erst mal sacken lassen muss. Es beschreibt hervorragend die Situation in dem Buch:
Was gibt es über dieses Buch zu sagen? Es hat den
Holla die Waldfee sag ich da nur. Ich bin ja bisher nicht so der Krimileser gewesen. Nicht das ich sie kategorisch ausgeschlossen hätte, es waren nur meist andere Bücher interessanter. Ich habe dann vor einer Weile der ersten Teil der
Wie stellt man sich eine Geschichte vor, die vom Tod erzählt wird? Blutrünstig, kalt und niederträchtig vielleicht?
Kann man über Suizid humoristisch schreiben? Man kann, wenn man
Setzen sie sich doch erst einmal, oder möchten sie sich lieber auf die Couch legen? Was führt sie denn zu mir? Ach ja, sie möchten sich über ein gewisses Buch informieren…wie hieß es noch gleich, richtig, hier haben wir es –
Ich werde ihnen nun ein Geheimnis verraten. Was sie damit anstellen, ist allein ihre Sache. Manche Menschen haben daraus wertvollen Nutzen gezogen, andere eher weniger. „