Forensische Anthropologie ist in der Krimiwelt momentan so etwas wie ein Schlüsselwort. Dahinter verbirgt sich “der gute, alte Gerichtsmediziner”. Wobei es noch weiter geht. Anstatt nur in seinem stillen Kämmerlein zu hocken, bewegt sich der forensische Anthropologe auch vor Ort, bei den Schauplätzen des Geschehens und nimmt alles unter die Lupe. Wir kennen das aus dem Fernsehen von CSI oder bspw. von Simon Becket und seinem Protagonisten David Hunter.
Die Hauptfigur von Totenmontag ist Brenner. Eine Spezialistin auf dem Gebiet der forensischen Anthropologie. In ihrem neusten (siebenten) Fall muss sie in einer ekligen Pizzeria den Fund von drei Leichen entschlüsseln. Nur wenig lässt auf die Herkunft der Opfer schließen und so macht sich Brenner daran, mittels neuster Verfahren, den Knochen ihr Geheimnis zu entlocken.
Kathy Reichs gehört zu den Genremitbegründern und hat mit Totenmontag vielleicht ihren bisher besten Thriller abgeliefert. Sehr spannend und ein absoluter Page-Turner. Auch das Hörbuch ist spannend, leidet jedoch stellenweise unter sehr langen Pausen, was einem Thriller in jedem Fall abträglich ist. Wer also auch im Notfall auf ein Buch zurückgreifen kann und möchte, dem würde ich in diesem Fall diese Variante empfehlen. Der ideale Einstieg zum Bücherwurm
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Wir befinden uns in den Jahren 1982-1989 in einem Dresdner Villenviertel. Wer nun 1 und 1 zusammenzählt, wird feststellen, dass es zur Zeit der ehemaligen DDR ist. Und genau darum geht es. Um die letzten Jahre dieses so umstrittenen Landes. Von den einen geliebt, von den anderen verdammt. Im Mittelpunkt stehen die Geschichten der verschiedenen Charaktere, wie Lektor Meno Rhode, welcher sich immer mehr in seine Bücherwelt zurückzieht, der Chirurg Richard Hoffmann, welcher mit der Stasi zu kämpfen hat und dessen Sohn Christian, welcher Bekanntschaft mit dem Gefängnis macht. Tellkamp verfolgt dabei einen ganz eigenen, jedoch so gar nicht festgefahrenen Stil. Vielmehr variiert er sehr in seiner Prosa und lässt auf gut 1.000 Seiten seine Mannigfaltigkeit los, die ihm dann auch letztlich den wohlverdienten Bücherpreis 2008 bescherte.
Und auch für die Faulpelze unter den Lesern haben wir diese Woche wieder etwas Feines im Angebot. Wer auf der Suche nach Spannung und fesselnder Action ist, mit Bezug zu aktuellen Themen, der sollte sich
Sie werden dieses Buch eventuell kontrovers finden. Es ist in einer Kindersprache geschrieben, die witzig wie in einem Asterix-Buch ist und dennoch ein psychologisch so wichtiges Thema wie das Finden des Glückes behandelt. Es wird beschrieben wie man bei der Suche fremdgeht, sowohl körperlich als auch gedanklich. 
Die Journalistin Annika Bengtzon ist wohl eine der berühmtesten skandinavischen Krimi-Figuren. Von Liza Marklund erdacht, hat sie unzählige Fälle aufgeklärt und den Leser spannend unterhalten. In „Lebenslänglich“ gerät Annika wieder in einen aufregenden Fall und versucht ihn zu lösen.
Wir befinden uns in Alaska, genauer gesagt in einer ausgemusterten Militärstation, in der es sich einige Wissenschaftler zur Aufgabe gemacht haben Messungen vorzunehmen. Dabei entdecken sie jedoch im ewigen Eis etwas, das nicht ganz ihren Vorstellungen entsprach. Ein großes, gelbes Auge starrt sie aus der Tiefe an. Bedauerlicherweise hat auch ein überambitioniertes Filmteam von der Geschichte Wind bekommen und wittert den Coup seines Lebens.
Für wartende Fans hat die Tortur nun endlich ein Ende. Der neue Andreas Franz Roman,