Petra Buschs Debütroman „Schweig still, mein Kind“ war ein sofortiger Erfolg, der mit dem renommierten Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet wurde. Augenblicklich ist sogar eine Übersetzung für den asiatischen Markt in Planung. Die Geschichte spielt im Nordschwarzwald, wo die Autorin zur Zeit auch lebt und schreibt.
Hanna Brock, eigentlich Modejournalistin, hat zur Zeit einen schweren Stand. Ihr ehemaliger Arbeitgeber vereitelt ihre frisch gestartete Selbstständigkeit. Dadurch ist sie gezwungen einen Auftrag anzunehmen, der relativ wenig mit ihren vorigen Themen zu tun hat. Sie soll einen Schwarzwald-Wanderführer schreiben und macht sich darum auf den Weg, die Gegend selbst zu erkunden. Dabei findet sie erschreckender Weise die Leiche der Elisabeth Kühn und alarmiert sofort die Polizei. Die Auswahl an hochkarätigen Kommissaren scheint allerdings in dieser eher abgelegenen Region Deutschlands begrenzt. Moritz Ehrlinspiel wird dieser Fall zugewiesen, der sich kurz darauf mit seinen Befragungen im Dorf beginnt. Hier stößt er allerdings zur Verwunderung aller Ermittler auf konsequentes Schweigen. Irgendetwas scheint in der Vergangenheit vorgefallen zu sein, denn eigentlich war die junge Frau anlässlich des Geburtstags ihres 60jährigen Vaters im Ort. Dazu kommt, dass sie schwanger war und das Ungeborene während des Mords aus ihrem Leib entfernt wurde. Selbst ihr Vater liefert keine hilfreichen Informationen. Als aber eine zweite Leiche auftaucht, neigt sich die Geduld und Ehrlinspiel wird offensiver. Im Sumpf aus alten Mythen und Aberglauben versucht er die logischen Zusammenhänge zu erkennen, die ihn dann im besten Fall zum Mörder führen.
Petra Busch und der Sprecher Lutz Riedel liefern ein spannendes Psychogramm der erschaffenen Charaktere und führen den Zuhörer nur sehr langsam in Richtung des Täters. Ein Debüt, das nur Lob verdient und die Freude auf den nächsten Roman schürt.
Andreas Franz ist bekannt für seine Hauptfigur die Kriminalkommissarin Julia Duront und ihre verstrickten Fälle. Seine Karriere begann sehr schleppend. Circa zehn Jahre kämpfte er um die Abnahme seines Manuskripts zu „Jung, blond, tot“. „
Cody McFadyen ist nicht gerade dafür bekannt, romantische Geschichten über küssende Pärchen in Schmetterlingswolken zu schreiben. Seine Themenwahl ist morbider, grausamer und auch perverser Natur. Die psychisch kranken Serienmörder haben es ihm angetan und auch seine Geschichte „
Nele Neuhaus war vor ihrer Veröffentlichungen „
Der studierte Informatik- und Betriebswirt kam über gut gemeinte Umwege zum Schreiben: Im Alter von ca. 37 Jahren wollte er seinem Sohn eine Geschichte erzählen, die echt Bedeutung hat. Daraus entstanden viele Weitere mit weltweitem Erfolg. Mittlerweile wurden seine feinsinnigen Romane in 42 Sprachen übersetzt und erfreuen Menschen aller Altersgruppen und Nationalität. Er lebt mit seiner Familie glücklich in New York und lebt mittlerweile von seiner Tätigkeit als Schriftsteller.
Kerstin Gier schläft oder schreibt. Sie unterscheidet sich in Gänze von ihrer Titelheldin Constanze, denn im Gegensatz zu ihr ist sie klein und dick. Schaut man sich ihre Homepage an, kommt man nicht umhin sich zu denken: „Mensch, die Frau hat echt eine Klatsche! Die würde ich wirklich gerne kennen lernen!“
Charles Bukowski gilt bis heute als Unikum der Literaturszene: Er lässt sich weder in eine Epoche noch einem bestimmten Stil zuordnen. Am ehesten nennt man ihn einen „modernen und ironischen Naturalisten“, der sich der „absoluten, literarisch unverstellten Wahrhaftigkeit von Empfinden und Darstellung“ voll und ganz verschrieb. Seine verwendete Sprache ist schroff, hart, zuweilen obszön. Er lebte ein überaus hedonistisches Leben und nutzte seinen leidenden Blick auf die Welt für seine überwiegend autobiografischen Veröffentlichungen. In ihnen berichtete er von Prostituierten, Trinkern, Obdachlosen und vielen weiteren Existenzen abseits des Amerikanischen Traums.
Die Krimis von Agatha Christie wurden oft, gern und gut verfilmt. Dass Drehbuch und Romanvorlage zumeist aber entscheidend voneinander abweichen, ist den Wenigsten bekannt. Ein vortreffliches Beispiel hierfür ist das von