Sarah Kuttner ist sehr wahrscheinlich eher Moderatorin als Schriftstellerin, doch die Frische ihres Ausdrucks findet sich allen Medien wieder. Nach „Mängelexemplar“ schickt sie in “Wachstumsschmerz” erneut eine unsichere Protagonistin in die große weite Welt, um sich dem Leben zu stellen. Der stille Widerstand gegen das Erwachsenwerden ist ihr Thema, das sie mit den Beziehungsproblematiken eines jungen Paares verknüpft.
Flo und Luise planen ihr eigenes Leben. Die anfängliche Euphorie endet mit ihrem Einzug in ihre eigene Wohnung. Die Momente des unbeschwerten Lachens enden mit den Problemen eines eigenverantwortlichen Haushalts. Die gesellschaftlichen Maßregelungen setzen beide unter Druck. Luise vermisst das Kindsein und zerbricht beinahe an den neuen Anforderungen. Gereizt und zickig begegnet sie Flo, der ihr Verhalten nicht einzuordnen weiß und aus Resignation schweigt. Das erste Drittel des Lebens ist vollbracht und die kommenden zwei liegen ungewiss vor ihnen wie ein ungesichertes Mienenfeld.
Kuttner quasselt, wie bereits im letzten Roman, einfach darauf los. Leider fehlt ihr ein wenig das passende Konzept, das der eigentlich guten Grundidee, die rechte Würze verliehen hätte. Ihr Stärke liegt in der zynischen wie auch sarkastischen Beobachtung von sich selbst und ihrer Umgebung. In ihren Fragestellungen erkennt sich jeder wieder und findet darum auch schnellen Anschluss an ihre Geschichten. Ihr Stimmeinsatz jedoch ist unbestritten großes Entertainment.
John R.R. Tolkin gilt als Begründer des Fantasygenres. Mit dem Tod seiner Eltern und den Erfahrungen des ersten Weltkriegs im Nacken gründete er mit seiner Frau Edith Bratt seine eigene Familie. Drei Söhne entstanden aus dieser Liebe, denen er sein erstes Buch „Der kleine Hobbit“ widmete. Ab 1925 war er Professor für Englische Philologie in Oxford. Auch seine 1954 veröffentlichte Trilogie „
Das Radiohörspiel „Per Anhalter ins All“ diente der gleichnamigen fünfteiligen Romanserie als Grundlage. Der 1982 erschienene dritte Teil „
Markus Heitz ist bereits einschlägig bekannt für seine sagenhaften Fantasy-Romane über Zwerge, Vampire oder auch Werwölfe. Ähnliches hätte man an dieser Stelle bei „
„