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Stephen King – Es

Gisela

31.August
2017

king_esStephen Kings Werke wurden schon immer gerne verfilmt: Man denke an „Die Verurteilten“, „The Green Mile“ und nicht zuletzt Kubricks Klassiker „Shining“. Ende September kommt nun Kings legendärer Horror-Klassiker „Es“ ins Kino. Anfang der 90er Jahre konnte schon Tim Curry in einer TV-Verfilmung als böser Clown Pennywise überzeugen. Und die Reaktionen auf den ersten Trailer zur Neuverfilmung zeigen, dass es auch mit Bill Skarsgård in dieser Rolle wieder richtig gruselig wird. Wer Kings Meisterwerk vor dem Filmstart nochmal oder neu entdecken will, dem sei die nun erschienene ungekürzte Lesung mit David Nathan empfohlen.

Es – das pure Böse

Die Geschichte spielt in der fiktiven Kleinstadt Derry, in der Es ca. alle 27 Jahre für Katastrophen und Mordserien sorgt. Das namenlose Böse erscheint Kindern, seinen bevorzugten Opfern, meist in der Gestalt des Clowns Pennywise. 1958 hatte Es zuletzt gewütet. Damals verschwand auch Georgie, der kleine Bruder von Bill Denbrough, der daraufhin mit seinen sechs Freunden Mike, Ben, Stan, Richie, Eddie und Beverly den unheimlichen Vorgängen in Derry nachging. Alle sieben wurden von ihrem gefürchteten Mitschüler Henry Bowers und seinen Kumpels drangsaliert, und alle sieben hatten schon Begegnungen mit Es. Es gelang ihnen, ihre Ängste zu überwinden und das Monster in der Kanalisation der Stadt aufzuspüren und zu verletzen. Aber besiegt war Es nicht: 1985 beginnt das Morden wieder. „Der Club der Verlierer“, wie sich die Freunde damals nannten, hat sich in alle Winde zerstreut, doch Mike ist als Bibliothekar in der Stadt geblieben und trommelt die Gruppe wieder zusammen. Nun wollen sie Es endgültig vernichten …

Es – Spannung pur

Zum ersten Mal hatte ich als Teenager Stephen Kings „Es“ gelesen – und der Horror-Clown Pennywise hat sich wie kaum ein anderes Monster in meinen Erinnerungen eingebrannt. Die umfangreiche Geschichte nun nochmal als ungekürzte Lesung zu hören, erwies sich als gute Entscheidung: David Nathan ist ein ausgezeichneter Sprecher, der mit seiner prägnanten, dunklen Stimme die geschickt auf zwei Zeitebenen angelegte Story meisterhaft zum Leben erweckt. Fast 52 Stunden lang dauert das Hörerlebnis, aber Langeweile kam trotzdem nie auf. Dafür steckt selbst in den ruhigen Passagen der Geschichte zu viel subtiles Grauen, und David Nathan versteht es, den Spannungsbogen stets zu halten.

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