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23.September
2011

Andreas Eschbach – Der Letzte seiner Art

Benjamin Jendro

Andreas Eschbach gehört zur Creme de la Creme der deutschen Autoren und meiner Meinung nach auch zu den Besten weltweit. Kaum jemand bewegt sich derart souverän zwischen Science-Fiction und Wissenschaft und vermag es zudem spannende Bücher zu schreiben, die den Leser fesseln. Der Letzte seiner Art ist ein Paradebeispiel für diese Kunst.

Das Buch Der Letzte seiner Art erzählt die Geschichte von Duane. Einem ehemaligen Elitesoldaten, der sozusagen der letzte 6 Millionen Dollar-Mann ist. Im Golfkrieg sollte er mit weiteren Soldaten die Entscheidung herbeiführen. Es war der Wunsch von Militärstrategen einen Super-Soldaten zu züchten. Doch unter der neuen Führung von Clinton gab es keinen Platz und kein Geld mehr für diese Art der Kriegsführung. Duane wurde ausgemustert und durfte als letzten Wunsch ein Leben an einem von ihm bestimmten Ort führen. Fernab von anderen Menschen und dazu verdammt, sein Geheimnis mit ins Grab zu nehmen.

Die Zeit seines Todes scheint jedoch plötzlich sehr viel schneller näher zu rücken als gedacht. Denn merkwürdige Gestalten tauchen plötzlich auf, während andere Personen verschwinden, darunter auch ehemalige Kollegen, die sein Schicksal teilten. Doch Duane gibt sich kämpferisch.

Das Buch erzählt die Geschichte eines Cyborgs, wie sie kaum realistischer sein könnte. Zuweilen schwermütig und in Philosophie mit Seneca versunken, wird die Story Stück für Stück rasanter und spannender. Eben ein waschechter Eschenbach.

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