...entführen dich in eine andere Welt

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Susanne Fröhlich – Lackschaden

Benjamin Jendro

7.März
2012

Irgendwann im Leben muss jeder Mensch mal seinen Platz finden. Einen, an dem er sich wohlfühlt und der ihm jene Erfüllung bringt, die er sich ganz persönlich vom Leben erhofft. Ob das die Führungspositionen in einem Millionen-Unternehmen ist oder die der fürsorglichen Mutter, die als Hausfrau zuhause den Zusammenhalt der Familie wahrt. Schlimm ist es, wenn der vermeintlich gute Platz, den man gefunden zu haben scheint, sich später als etwas darstellt, welches eben nicht dem Erhofften gleichkommt. In „Lackschaden“ von Autorin Susanne Fröhlich geht es um solch eine Suche nach dem richtigen Platz und ebenso um die Erkenntnis, dass der bisherige der falsche ist.

Die Aufnahmen für das Hörbuch übernahm die Autorin gleich höchstpersönlich und wahrscheinlich ist es auch nur ihr möglich, die eigens kreierte Akteurin Andrea Schnidt mit der richtigen Authentizität zu verkörpern. Diese ist Mutter, Hausfrau, Ehefrau und Schwiegertochter. Alles schien einst ihr richtiger Platz, doch mittlerweile kommt sie ebenso wenig an ihre Kinder heran wie auch an den Mann, der lieber Golf spielt. Der Schwiegervater will sie stets als Ansprechpartner und so wirklich das Richtige scheint auch der Nebenjob in der Werbefirma nicht zu sein. So hat sie die Nase gestrichen voll und will nicht länger Putzfrau, Trostspenderin, Köchin oder Chauffeurin spielen. Sie will mal wieder etwas vom Leben haben.

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Geburtstagsfeiern sollten ja eigentlich eine schöne Sache sein. Man steht im Fokus des Geschehens, jeder kümmert sich um einen und man bekommt die schönsten Geschenke und Glückwünsche. Alle Liebsten sind versammelt und gemeinsam erlebt man einen tollen Tag. Dies steht auch Allan Karlsson bei seiner einhundertsten Jahresfeier bevor, was ihn jedoch viel weniger erfreut. Ob es daran liegt, dass Karlsson schon 99 dieser Tage erlebt hat oder aber daran, dass neben seinen Liebsten auch die komplette Heimat ihren Helden feiern möchte, kann ich nicht sagen. Es ist auch nicht weiter wichtig, denn Herr Karlsson ist „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ – seine Fete ist somit hinfällig.

Die Presse und sogar der Bürgermeister haben sich für den großen Ehrentag im Altersheim angemeldet. Was andere freuen würde, erscheint Karlsson als Belastung und so steigt er aus dem Fenster und verschwindet einfach. Seine Reise führt ihn und alle, die ihn fortan suchen, auf einen Trip durch ganz Schweden. Mit dabei sind neben den angekündigten Geburtstagsgästen auch Kriminelle, deren Geld Herr Karlsson aus Unwissenheit einfach mal mit auf den Weg nimmt. Wo genau dieser hinführt, erfährt der Zuhörer, der die Geschichte von Otto Sander vorgelesen bekommt, nicht so schnell, im Verlauf wird er aber auch erkennen, dass er dies gar nicht so früh wissen möchte.

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Cut

Thorsten Karras

4.Januar
2012

Debütromane sind so eine Sache. Zum einen weiß man natürlich herzlich wenig über den oder die Autor/in. Man muss sich notgedrungen auf Rezensionen und evtl. den Klappentext verlassen und das gewisse Quäntchen Glück haben. Doch auch für den Schreiber sind sie ganz besonders. Das erste Baby sozusagen und letztlich entweder der Grundstein oder der Sargnagel für die eigene Karriere. Für Amanda Kyle Williams prophezeie ich, dass es nicht ihr letzter Roman gewesen ist. Denn Cut bringt alles mit, um den Leser bzw. Zuhörer zu fesseln.

Ein Psychothriller, wie man ihn sich wünscht. Schon die Protagonistin ist vielschichtig. Von den leiblichen Eltern aufgrund derer Drogenprobleme getrennt, kam sie zunächst zu ihren Großeltern, bis diese auf tragische Weise verstarben. Auch ihre Adoptivfamilie ist alles andere als „normal“. Als Profilerin machte sie Karriere doch ihre Alkoholabhängigkeit, zwang das FBI dazu sie zuentlassen. Seit dieser Zeit verdingt sie sich als Privatdetektivin, die der Polizei in besonders schweren Fällen hilft. Der vorliegende Fall ist einer dieser speziellen Fälle, in denen ein sadistischer Serienkiller sein Unwesen treibt.

Insbesondere das Profiling wird hier sehr explizit beschrieben und steht im Mittelpunkt. Hinzu kommen äußerst facettenreiche Charaktere und ein packender Spannungsbogen. Was wünscht man sich von einem Debütroman mehr? Ach ja, richtig. Evtl. einen Cliffhanger. Keine Sorge, auch an den wurde gedacht…

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Dinner for One – Killer for Five

Thorsten Karras

30.Dezember
2011

Was lockt jährlich und pünktlich zum Jahreswechsel Millionen von Zuschauer vor den Fernseher. Richtig, der Sketch: Dinner for One. Dieses Prozedere gehört schon zur Tradition und ist mindestens so wichtig, wie die Raketen und Böller, welche ursprünglich böse Geister vertreiben sollten. Wenn Butler James versucht dem Tigerkopf auszuweichen und sich redlich bemüht Miss Sophie einen schönen Abend zu bereiten, lacht die ganze Familie mit. Doch wie kommt es eigentlich, dass die imaginären Gäste gar nicht am Tisch sitzen?

Diese Frage wird in dem Hörbuch Dinner für One – Killer for Five auf amüsante Weise beantwortet. Wir erfahren viel zu den Hintergründen ihres Abscheidens. Denn Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroy und Mr. Winterbottom sind keineswegs eines friedlichen Todes entschlafen. Vielmehr sind sie Opfer eines Liebesdramas rund um den Butler und Miss Sophie geworden, dass seines gleichen sucht. Dagegen wirkt Romeo & Julia wie eine verhaltene Romanze. Dabei ist keiner der beiden zimperlich bei der Beseitigung vermeintlicher Konkurrenten.

Die Sprecherin Mechthild Großmann versteht es durch ihre tiefe Stimme bei den Herren und ihre aufgesetzte, vornehme Art bei Miss Sophie Abwechslung in die Geschichte zu bringen und die Figuren zum Leben zu erwecken. Auch die tonale Untermalung ist stimmig und versetzt einen genau in die Szenerie des Sketches.

Und selbst das Booklet wartet mit vielen netten Kleinigkeiten auf und lädt zum Verweilen ein.

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… ist die Welt hinlänglich erklärt“: Axel Prahl und Jan Josef Liefers zählen als Münsteraner Tatort-Duo Hauptkommissar Thiel und Gerichtsmediziner Boerne zu den beliebtesten Ermittlern des Sonntagabendkrimis. Auf der lit.COLOGNE 2011 durften die beiden beweisen, dass sie auch auf der Bühne hervorragend zusammenpassen.

Moderiert von dem Autor und Mark Twain-Experten Paul Ingendaay lasen die beiden beim Event “Wenn man bedenkt, dass wir alle verrückt sind …” aus Texten des großen amerikanischen Erzählers und führten durch sein Leben. Und das war aufregend: Samuel Clemens alias Mark Twain war Klatschreporter, Mississippidampfersteuermann und Entertainer. Wie unterhaltsam Twains vielschichtige Texte auch heute noch sind, wird bei diesem Live-Mitschnitt sehr gut verdeutlicht: Liefers und Prahl geben frisch und frech Kindheitserinnerungen, Gerichtserlebnisse, Reiseberichte und Zitate aus Twains Tagebüchern zum Besten. Und natürlich kommen auch die berühmten Romanhelden Tom Sawyer und Huckleberrry Finn zu Wort. Für Twains geistreichen Witz, aber auch die Lebensklugheit, die aus seinen Texten spricht, sind Jan Josef Liefers und Axel Prahl wirklich bestens geeignete Interpreten.

Ein schönes Hörbuch für Mark Twain-Fans, an amüsanten Biografien Interessierte und natürlich Münster-Tatort-Fans.

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Die Welt wäre ärmer ohne die Kindergeschichten von Astrid Lindgren. Wer kennt nicht die Kinder aus Bullerbü oder Pippi Langstrumpf. Damit ihre Geschichten auch weiterleben, hat Astrid Lindgren ihre Romanhelden auch immer wieder Weihnachten feiern lassen. Bald ist Weihnachten versammelt auf 4 CDs die schönsten Weihnachtsgeschichten und erzählt, wie sich die Kinder genau wie viele andere Kinder in der Welt dort draußen auf Weihnachten freuen und dem Fest entgegenfiebern.

Die Hörbücher sind wie eine Reise in die eigene Kindheit und für all jene, die noch jung geblieben sind. Egal ob 4, 14 oder 40 Jahre alt, die Geschichten sind sehr schön anzuhören. Fernab von dem üblichen Weihnachtsstreß vermitteln sie in ihrer ganz eigenen verrückten, aber dennoch traditionsreichen Art den wahren Geist von Weihnachten und sind vor allem eins: wunderbar unterhaltend.

Im Grunde kann man sich nach den Hörspielen eigentlich nur Lisa aus Bullerbü anschließen, die sagt: “Und eigentlich ist es schade, dass nicht ein wenig öfter Weihnachten ist.

Die 4 CDs beinhalten folgende Geschichten:
Polly hilft der Großmutter
Bei uns ist es so lustig, wenn Weihnachten ist
Bald ist Weihnachten
Pippi plündert den Weihnachtsbaum
Wie wir in Bullerbü Weihnachten feiern
Weihnachten auf Birkenlund
Weihnachten im Stall
Guck mal Madita, es schneit
Tomte Tummetott
Tomte und der Fuchs
Montag, der 26. Dezember, als Michel “Das große Aufräumen von Katthult” veranstaltete (4 Teile)

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„Liebst Du Bücher,
reise nach Buchheim,
koste vom Buchwein,
damit du ein Buch seiest -
in Buchheim …“

Endlich ist Hildegunst von Mythenmetz zurück: Walter Moers schickt den dichtenden Lindwurm in seinem neuesten Zamonien-Roman Das Labyrinth der Träumenden Bücher wieder nach Buchhaim. Man sollte den Vorgänger Die Stadt der Träumenden Bücher schon kennen, bevor man sich an diese Geschichte wagt, denn Hildegunst von Mythenmetz bezieht sich oft auf sein erstes Buchhaim-Abenteuer und trifft bei seiner Rückkehr auf alte Bekannte wie den Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer und die Schreckse Inazea Anazazi. Aber Das Labyrinth der Träumenden Bücher ist keineswegs ein Aufguss alter Ideen, denn in der Stadt Buchhaim hat sich viel verändert, und Mythenmetz’ erneute Entdeckung der Geheimnisse dieses kulturellen Zentrums ist spannend, voller irrwitziger Ideen und satirischer Verzerrungen der realen Kunstgeschichte. Vor allem der “Puppetismus“, die Kultur des Puppentheaters in allen möglichen Formen, hat es dem Lindwurm angetan. Nach einer ausführlichen Beschreibung dieser Kunstform, die etwas langatmig gerät, trifft Mythenmetz auf den Mastermind hinter dem Puppaecircus Maximus, erhält eine Einladung ins “Unsichtbare Theater“, landet an einem Ort, den er nie wieder betreten wollte – und genau an der spannendsten Stelle endet das Hörbuch mit dem Satz: “Hier fängt die Geschichte an.“ Ein gewagter Kunstgriff oder einfach eine Frechheit?

Ich habe noch nicht ganz ausgelotet, ob bei mir die Enttäuschung wegen des offenen Endes oder die Vorfreude auf einen garantierten nächsten Band überwiegt. Was ich aber mit Sicherheit sagen kann: Diese ungekürzte Lesung von Andreas Fröhlich ist wirklich hervorragend. Fröhlich erweist sich ein weiteres Mal als kongenialer Sprecher für Walter Moers’ eigensinnige Fantasiewelt und schafft es, mit unterschiedlichen Stimmlagen und Finesse den vor Sprachwitz überbordenden Text perfekt zu vertonen.

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Ken Follett – Die Löwen

Thorsten Karras

16.September
2011

Hand aufs Herz. Wie viel wissen Sie von Afghanistan? Richtig, nach wie vor tobt hier ein Krieg. Doch viel mehr wissen die meisten wohl nicht. Bereits 1979 marschierte die Sowjetunion in das Land ein und schaffte es binnen drei Jahren die Städte zu zerstören und das Land zu verminen. Den Menschen vor Ort blieb nichts weiter übrig, als sich in die Berge zurückzuziehen und hier ein gänzlich neues Leben zu beginnen.

Die Löwen (der Titel lehnt sich an „Tal der fünf Löwen“ an) erzählt von dieser Zeit und dem politischen Machtspielchen der verschiedenen Parteien. Da hätten wir den KGB, die CIA, die Mudjahedin und natürlich die Taliban. Und dazwischen ein Ärztepaar, das mit einem Freund vor Ort ist und versucht den Menschen zu helfen.

Die Geschichte wird aus Sicht der Engländerin Jane erzählt, die unter widrigsten Umständen ein Kind gebärt und auch selbst zwischen die Fronten und in Ränkespiele gerät.

Das Buch zeigt eine ganz andere Sicht auf Afghanistan. Eine auf die dort lebenden Menschen, die eben nicht nur aus Taliban bestehen, sondern sich gegen alle möglichen Widrigkeiten zur Wehr setzen müssen und die Hoffnung doch nicht aufgeben.

Es ist ein Bild, das so nicht in den Medien gezeigt wird. Wer sich also auch nur ansatzweise dafür begeistern kann, sollte dieses Hörbuch in die Hand nehmen.

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Das Känguru-Manifest – Audio-CD

Thorsten Karras

14.September
2011

Wenn Sie Glück gehabt haben, sind Sie bereits in den Genuss des Hörbuchs Die Känguru-Chroniken gekommen. Wenn Sie nun noch mehr Glück haben, werden Sie demnächst auch das Hörbuch Das Känguru-Manifest, den Nachfolger, als Audio-CD in den Händen halten und vor allem hören können. Marc-Uwe Kling hat endlich den Nachfolger des so erfolgreichen Kängurus herausgebracht und damit viele Fans glücklich gemacht.

Erneut treibt das kommunistische Känguru sein Unwesen. Dieses Mal muss es sich zudem noch mit neuen Nachbarn herumplagen. Einem Pinguin, der passenderweise Tiefkühlkost herumkutschiert, und einem Sarrazin-Verschnitt namens Jörg Dwigs. Spätestens jetzt dürfte klar sein, in welche Richtung der Humor geht. Wir hätten da zum einen Sprachwitz, zum anderen aber auch eine tiefer verwurzelte politische Komponente. Wer das Tagesgeschehen verfolgt, wird hier an vielen Stellen fündig und merkt, dass es den Autor inspiriert hat.

Da hätten wir initiierte Fight Clubs, Anti-Terror-Attacken und, nicht zu vergessen, Vorschläge für neue Geschmacksrichtungen bei Bio-Limonade. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Die Weltformel werden Sie auch in diesem Buch finden. Das Känguru hat es halt einfach drauf!

Lustig, künstlerisch, traurig – eben irgendwie alles auf einem Hörbuch vereint.

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Ein Schnupfen hätte auch gereicht

Gisela Blank

13.September
2011

Gaby Köster
Vor dreieinhalb Jahren war Gaby Köster, eines der bekanntesten Gesichter der deutschen Comedy-Szene, plötzlich weg vom Fenster. Viel wurde über ihren Gesundheitszustand spekuliert, sogar ihr Tod wurde schon gemeldet. Ihr Management schwieg eisern und verbat sich alle Spekulationen, nun ist Gaby Köster selbst wieder ins Rampenlicht getreten und spricht über ihre Krankheit: Sie erlitt einen schweren Schlaganfall.

In ihrem Buch Ein Schnupfen hätte auch gereicht erzählt sie mit gewohnt großer Klappe und viel Herz von ihrem schweren Schicksal und dem Kampf zurück in ein einigermaßen normales Leben. Das Hörbuch zu ihrer Krankengeschichte hat die echt kölsche Schnauze natürlich selbst gelesen, und meine anfänglichen Bedenken, ob ich ihr stundenlang zuhören kann, haben sich bald zerstreut. Gerade dadurch, dass sie selbst zu Wort kommt, bekommt diese Lesung eine Authentizität und Frische, die den Hörer packt und miterleben lässt. Natürlich ist der Grundton in Kösters Geschichte ein sehr humorvoller, und ich musste immer wieder lachen und schmunzeln. Trotzdem berührt ihr Schicksal, und man kann nicht umhin, die Kabarettistin, die nicht aufgibt und ihre neue Chance im Leben nutzt, zu bewundern.

“Ich habe beim lieben Gott angeklopft. Er hat mich zurückgeschickt. Er wird schon wissen, warum. Ich bin auf einem guten Weg. Ich weiß zwar nicht, wohin er führt, aber das macht mir nichts. Es gibt keine Grenzen. Wer in den Himmel schaut, sieht keine Grenzen mehr.”

Starke Worte einer starken Frau. Man kann nur hoffen, dass Gaby Kösters Genesung weitere Fortschritte macht und ihre Geschichte anderen Menschen mit einem ähnlichen Schicksal Mut macht.

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