Becky Bloomwood ist wohl vielen Frauen ein Begriff und hat Sophie Kinsella bekannt gemacht für romantische Komödien. Nun begibt sich die Autorin auf einem bisher unerforschten Territorium. Denn in „Das Charleston Girl“ hantiert sie mit Geistern. Kann das gut gehen? Es kann! Die Story handelt von Lara Lington, welche einen kleinen Durchhänger hat. Vom Freund verlassen läuft es auch beruflich nicht so richtig. Und zu allem Überfluss ist auch noch ihre Großtante im stolzen Alter von 105 Jahren gestorben. Doch denkt die Großtante gar nicht daran einfach so abzutreten. Stattdessen erscheint sie Lara als Geist in Person ihres jüngeren Ich. Als 23 jährige, rotzfreche „Göre“ macht sie Lara fortan das Leben schwer.
Denn obwohl sie mitten in den 20er Jahren gefangen ist und nur all zu gern Boas trägt ist sie keineswegs prüde. Ganz im Gegenteil. Da es sich als Geist jedoch nur schwerlich flirtet, muss Lara diese Aufgabe übernehmen und wird zu allerhand Dingen genötigt.
Sophie Kinsella umschifft gekonnt Klippen wie den Tod und vermag es mal wieder eine rührende, romantische und doch urkomische Geschichte zu spinnen, welche Frauenherzen sicher höher schlagen lässt. Gekonnt webt sie auch die typischen Klischees mit ein und macht den Generationskonflikt deutlich, welcher immer wieder zwischen den beiden steht. Jedoch mahnt sie dabei keineswegs an, sondern macht daraus immer wieder eine herrliche Situationskomik.
Schöne Geschichte, bei der sich das Reinhören lohnt.

Holt den Knoblauch raus und habt Angst vor den Blutsaugern, oder aber verknallt euch in sie. Im vierten Band von Lara Adrian, 
Zeitreisen gehören ja nunmehr schon länger ins Repertoire verschiedener Büchergenres. Ursprünglich in der Science Fiction Ecke angesiedelt, kann es sich aber auch mehr und mehr in anderen Bereichen durchsetzen, bzw. für Unterhaltung sorgen. So auch im neuen Roman von Kerstin Gier:
Mein Damen und Herren – pardon – mehr Damen als Herren. Es ist endlich soweit. Kersitn Gier, die Autorin der „Müttermafia“ hat endlich wieder einen neuen Roman herausgebracht, der praktischer Weise auch gleich wieder als Hörbuch erscheint.
Was würde man von einem Autor erwarten, der zuvor die Witze für Harald Schmidt und Stefan Raab geschrieben hat? Wohl ein sehr witziges Buch. Diese Erwartungshaltung wird auch in dem Roman:
Die Geschichte handelt von einer jungen Frau, die von ihrer verstorbenen Großmutter ein Haus vererbt bekommen hat, indem sie ihre Kindheit verbrachte. Um das Erbe zu regeln, möchte sie einige Tage in dem Haus verbringen und verfällt umgehend in Erinnerungen. Gerade der mittlerweile verwilderte Garten hat es ihr angetan und weckt durch seinen Duft Reminiszenzen an vergangene Tage.
Emmi und Leo sind wieder da! Bei „