Alexander Groth hat mit seinem Hörbuch „Führungsstark in alle Richtungen“ ein einprägsames Buch zur Führung des mittleren Managements geschaffen. In einer Fülle von Ratgebern, die meist zu eindimensional aufgebaut sind, hat er durch die richtige Mischung von Ernsthaftigkeit und Witz ein Werk geschaffen, das für dieses zumeist eher trockene Thema geradezu Funken sprüht.
Groth schafft es zunächst einmal die Komplexität des mittleren Managements darzustellen. Dabei geht es nicht nur um die Führung der untergebenen oder gleichgestellten Mitarbeiter und Team-Mitglieder. Auch der Umgang mit höheren Managementstufen wird klar und darf nicht außer Acht gelassen werden.
In den verschiedenen Kapiteln werden diverse Themen behandelt, die für das richtige Management von entscheidender Bedeutung sind. Vor allem die vermittelte Praxisnähe, welche der Coach wohl aus unzähligen Seminaren und seiner eigenen Arbeit kennengelernt hat, hilft dem Zuhörer ganz konkret. Hier wird nicht abstrakt geredet, hier wird gehandelt.
Die vorgeschriebenen Übungen sind nicht immer leicht, dafür aber wichtig. Um ein guter Manager zu sein, muss man zuallererst sich selbst managen können, so das Credo. Allerdings wirkt der Autor dabei nicht moralisch, sondern stets sachlich, bis hin zu humorvoll.
Wer also eine solche Position innehat oder zukünftig darauf spekuliert, sollte dieses Hörbuch kennen und dafür lieber auf das eine oder andere Seminar verzichten.




Die Midlife Crisis war schon vor etwa 20 Jahren und die letzte “spontane” Erektion führte eine blaue Pille herbei. Alle Kerzen auf der Geburtstagstorte auszublasen führt höchstwahrscheinlich zu einer anhaltenden Atemnot und Horrorfilme schaut man sich nicht mehr an, weil man Angst vor einem Herzinfarkt hat. Ja, man muss es sich wohl eingestehen: Man wird langsam alt. Was man an Haaren verliert, gewinnt man an Falten und püriertes Essen hört sich immer verlockender an. Es knackt und knirscht und das einzig Straffe ist der Bierbauch.
Sie werden dieses Buch eventuell kontrovers finden. Es ist in einer Kindersprache geschrieben, die witzig wie in einem Asterix-Buch ist und dennoch ein psychologisch so wichtiges Thema wie das Finden des Glückes behandelt. Es wird beschrieben wie man bei der Suche fremdgeht, sowohl körperlich als auch gedanklich.
An und für sich kann man den Titel so stehen lassen und muss nichts weiter dazu schreiben. Doch weil wir uns hier schließlich in der guten Blogwelt befinden und diese nach wie vor, oder trotz Podcasts und Videos, nun mal vom geschriebenen Wort lebt, möchte ich doch das ein oder andere zu diesem Hörbuch verlieren. Tja, welch Ironie.
Sind sie geistig krank? Nein? Ganz sicher? Dr. Manfred Lütz nimmt in seinem neuen Buch: 