Der aufmerksame Leser wird sich nun vielleicht denken, er wäre hier in einem Bildungsmarathon und in der Tat, der Gedanken ist nicht ganz abwegig, wenn man den vorherigen Artikel in Bezug zu diesem setzt. Auch hier soll nun die Bildung in der Vordergrund gerückt und ein wenig Kultur gepriesen werden. Man kann den Wert von Bildung gar nicht überschätzen, da sie Grundlage alles Denkens ist. Erst mit einer umfassenden Bildung ist man in der Lage im Kontext zu denken und über den Tellerrand hinaus zu schauen. Dietrich Schwanitz hat sich daher unglaublich viel Mühe gemacht uns einen so umfassenden Teil der Bildung in komprimierter Form zu präsentieren, dass sogar der faulste Mensch davor seinen Hut ziehen muss.
Zu allem Überfluss bekommt man diese Bildung nun auch noch vorgelesen und so wird auch das letzte Argument der Faulheit überwältig und niedergerungen. Schwanitz geht dabei auf Geschichte, Literatur, Musik und Kunst ein und vermittelt einen eingängigen und amüsanten Überblick. Mit der „Lektüre“ dieses Hörbuchs sind sie Small-Talk Weltmeister und brauchen kein tiefer führendes Gespräch über andere Bücher fürchten.
Hier wird dem Suchenden kompaktes Wissen präsentiert und Querverweise aufgedeckt, die zu ganz neuen Einsichten führt. Nichts für all zu ungebildete, aber perfekt für aufstrebende Denker.

Ein schwarzer Schwan war vor noch nicht all zu langer Zeit undenkbar. Man war der festen Überzeugung, dass es auf der Welt nur weiße Schwäne gibt. Dieses „Weltbild“ wurde allerdings eines Tages erschüttert, als man schwarze Schwäne in Australien entdeckt hat. Ein solches unvorhergesehenes Ereignis nennt man seit dem einen schwarzen Schwan. In der Wissenschaft wird diese Metapher seitdem für aufgestellte Theorien verwendet. Sie besagt, dass eine Theorie nur so lange gültig ist, bis sie falsifiziert wird. Mit anderen Worten, man kann Tausende von weißen Schwänen finden, ist auch nur ein schwarzer Schwan darunter hat die Theorie: „es gibt nur weiße Schwäne“ keine Gültigkeit mehr.
Vielen wird Richard David Precht mittlerweile aus seinem Bestsellererfolg: „Wer bin ich – und wenn ja wie viele?“ bekannt sein. Sein schöner Schreibstil vermochte damals eine Philosophieaversion zu durchbrechen und zu einer kleinen Affinität umzukehren. Dieses Mal wagt sich der Autor an ein Gebiet, das wohl jedem selbst bekannt sein dürfte, die Liebe. Doch keine Angst, dies wird keiner der vielen erwerblichen Ratgeber, die unser Leben so viel besser machen sollen, oder eine Partnerschaft retten müssen. Viel mehr nähert sich Precht dem Thema mit einer wissenschaftlichen Distanz, schafft es jedoch durch eingebaute Anekdoten von einer allzu sachlichen Herangehensweise abzukommen. Nichts desto trotz wird die Liebe und ihre Existenz hier von verschiedenen Seiten geprüft, so z.B. einer psychologischen, einer biologischen, oder soziologischen Komponente. Das Thema wird also rundum beleuchtet und soll so eine gewisse Klarheit schaffen.
Schon an anderer Stelle habe ich den geneigten Zuhörer dazu ermutig, sich dem
Niccolo Machiavellis „
Wie kann man selbst Kindern vom Faszinosum Weltall erzählen? Wie schafft man Interesse für so abstrakte Dinge, wie schwarze Löcher, oder einer Supernova zu wecken? Ist es gar ein völlig sinnloses Unterfangen und zum Scheitern verurteilt? Mitnichten, denn Stephen Hawking schafft es erneut sein geballtes Wissen so vorzutragen, dass selbst Laien ihm folgen können und in die weiten Fernen eintauchen. Dabei hilft ihm dieses Mal seine Tochter Lucy über das reine Erzählen von Sachverhalten hinaus zu gehen und gemeinsam spinnen seine eine Geschichte rund um George und seinem Schwein. Alles fängt mit einem Loch im Garten und einem ausgebüchstem Schwein an und endet mit einem Ritt auf dem Kometen. Das Hörbuch: „