Wir befinden uns in den Jahren 1982-1989 in einem Dresdner Villenviertel. Wer nun 1 und 1 zusammenzählt, wird feststellen, dass es zur Zeit der ehemaligen DDR ist. Und genau darum geht es. Um die letzten Jahre dieses so umstrittenen Landes. Von den einen geliebt, von den anderen verdammt. Im Mittelpunkt stehen die Geschichten der verschiedenen Charaktere, wie Lektor Meno Rhode, welcher sich immer mehr in seine Bücherwelt zurückzieht, der Chirurg Richard Hoffmann, welcher mit der Stasi zu kämpfen hat und dessen Sohn Christian, welcher Bekanntschaft mit dem Gefängnis macht. Tellkamp verfolgt dabei einen ganz eigenen, jedoch so gar nicht festgefahrenen Stil. Vielmehr variiert er sehr in seiner Prosa und lässt auf gut 1.000 Seiten seine Mannigfaltigkeit los, die ihm dann auch letztlich den wohlverdienten Bücherpreis 2008 bescherte.
Selbstverständlich ist Der Turm nicht unumstritten. Die Kritiken bspw. im Internet zeigen, dass nicht jeder dem Autor bei seiner Schwarzmalerei zustimmt und ihn gar einige für einen Bewohner des DDR-Elfenbeinturms halten. Denn was Tellkamp beschreibt, ist wenig beschönigend und schon gar kein Zeugnis von “Ostalgie”, wie sie in den letzten Jahren so gerne gelebt wurde. Stattdessen wird das Bild einer zerrütteten Gesellschaft präsentiert, welche sich gegenseitig, und aufgrund der Stasi, nicht mehr über den Weg traut. Eine Gesellschaft des Zerfalls, sowohl sozial als auch materiell, was im Grunde nur die physische Manifestation des Endes einläutet. Eine Wirtschaft, die sich selbst zu Grunde gewirtschaftet hat.
Es ist schon ein hehres Ziel ein Buch über alles zu schreiben, was man wissen muss. Doch wenn keiner den Anfang macht, wird es auch nie etwas, daher dachte sich wohl Dietrich Schwanitz: Ich probiere es einfach mal. Und in der Tat, es ist ihm mit Bravour gelungen. Ich würde lügen zu behaupten, dass nun wirklich alles in diesem Hörbuch steckt, was man wissen muss. Aber er hat eine hervorragende Wahl getroffen und viele wichtige Dinge aus den verschiedensten Genres, wie Literatur, Kunst, Musik etc., zusammengetragen.
Meist sind es nicht unbedingt die großen Geheimnisse des Lebens, die uns faszinieren. Es sind die kleinen Dinge des Lebens, die unsere Aufmerksamkeit Tag für Tag wecken. Der Regenbogen auf einer Ölpfütze, die tanzenden Tropfen auf einer Herdplatte, oder einfach nur die Entstehung von Gänsehaut. Darauf angesprochen stammelt man sich dann irgendeine Erklärung zusammen, ohne wirklich genau zu wissen, wovon man redet.
Nach der geheime Schlüssel zum Universum haben Stephen Hawking und seine Tochter nun den Nachfolgeroman zum Beststeller geschrieben. Der erste Teil konnte schon durch die kindergerechte Aufarbeitung von Astronomie bestechen und wurde schnell zum Verkaufsschlager. An diesen Punkt knüpfen die beiden Autoren wieder an und lassen George und Annie erneut Abenteuer im Universum erleben.
Wie oft hat man sich schon gewünscht nur ein paar tausend Euro mehr zu haben. In der Schule haben wir einmal die Rechnung aufgestellt, dass ein einzelner Euro vor guten 500 Jahren mit Zins und Zinseszins angelegt, heute ein Vermögen wert wäre. Dummerweise haben meine Vorfahren das nicht gemacht und so muss ich mich heute wohl oder übel selbst zum reichen Mann machen.
Ich werde ihnen nun ein Geheimnis verraten. Was sie damit anstellen, ist allein ihre Sache. Manche Menschen haben daraus wertvollen Nutzen gezogen, andere eher weniger. „
Sie denken sie wüssten schon alles? Ich wette dagegen. Doch wie sagte schon Sokrates: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ und getreu diesem Motto werden Sie ihm nach der Lektüre dieses Buchs wohl beipflichten. Vielleicht entdecken Sie aber auch Lösungen zu unbekannten Fragen, man weiß ja nie. “
Hörbücher der ganz anderen Art gibt es von Assimil. Keine fiktive Geschichte ist hier Mittelpunkt der „Hörbücher“, sondern ihr eigenes Leben. Doch bevor sie nun zu viel, oder gar etwas Abstraktes erwarten, möchte ich gleich Entwarnung geben. Bei Assimil handelt es sich um Sprachbücher, die ihr natürliches Sprachverständnis fördern und ihnen spielerisch helfen sollen eine neue Sprache zu lernen.
Pünktlich zum 60. Geburtstag der BRD ist ein Hörbuch auf den Markt gekommen, dass einen Einblick in 60 Jahre Politik und Zeitgeschehen verschafft. Wer so etwas wie die hochpreisende Zusammenfassungen erwartet, die der BRD huldigen, wird hier enttäuscht. Stattdessen hat Jürgen Roth hier ein bissiges Werk geschaffen, das Politik von seiner natürlichen, wenn auch verleugneten Seite zeigt.
Der aufmerksame Leser wird sich nun vielleicht denken, er wäre hier in einem Bildungsmarathon und in der Tat, der Gedanken ist nicht ganz abwegig, wenn man den vorherigen Artikel in Bezug zu diesem setzt. Auch hier soll nun die Bildung in der Vordergrund gerückt und ein wenig Kultur gepriesen werden. Man kann den Wert von