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31.August
2011

Das Licht in einem dunklen Haus

Benjamin Jendro

Sie sind Krimifan und suchen mal ein wenig Abwechslung? Momentan scheint es, als ob sich die Kriminalautoren gegenseitig übertrumpfen und spannende, bis gruselige Geschichten aus dem Hut zaubern. Der Detailgrad nimmt zu und die Charakterprofile werden immer opulenter. Doch so richtig neue Kost gibt es eher selten. Jan C. Wagner stellt mit seinem Hörbuch „Das Licht in einem dunklen Haus“ eine schöne Ausnahme dar.

Es geht um den Polizisten Kimmo Joeentaas und seinen Kollegen Westerberg. Sie müssen zum Beispiel einen mysteriösen Mordfall im Krankenhaus klären. Eine zuvor schwer verletzt eingelieferte Frau wurde hier ermordet und man konnte nur Tränenflüssigkeit des Täters sicherstellen.

Zur gleichen Zeit ereignet sich eine Mordserie an jungen Männern und die Spuren beider Fälle laufen in einem eigentlich besinnlich anmutenden Städtchen zusammen. Doch der Schein trügt.

Das Besondere an dem Hörbuch sind zum einen die authentischen Dialoge. Kein auswendig gelerntes Aufsagen, sondern Versprecher, öhms und eeehs. Das ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber es spiegelt das wahre Leben wieder. Gerade in einem Hörbuch ist das nicht zu unterschätzen.

Auch ist die Verflechtung der zunächst einzelnen Handlungsstränge mehr als gelungen und kulminiert in einem großen Finale. Demnach spreche ich für das Hörbuch eine unbedingte Empfehlung an alle jene Krimifans aus, die mal etwas anderes konsumieren möchten.

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Kommentare

  1. [...] den Roman so besonders macht, sind vor allem die Dialoge, die vor allem im Hörbuch “Das Licht in einem dunklen Haus” perfekt wirken. Während die meisten Krimiromane mit astreinen Dialogen glänzen, welche [...]