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14.Juli
2009

Der Joker

Benjamin Jendro

der jokerWas gibt es über dieses Buch zu sagen? Es hat den deutschen Jugendliteraturpreis 2007 gewonnen. Das ist schön, jedoch nicht ausschlaggebend. Auch die Story ist schnell erklärt. Ed bekommt eines Tages drei Adressen auf einer Spielkarte in seinen Briefkasten gesteckt. Neugierig fährt er zu den Adressen und entdeckt tragische Schicksale und Elend. Ergriffen und bewegt, fühlt er sich dazu berufen, diesen Menschen zu helfen und tut es auch tatsächlich. Doch das Spiel hat gerade erst begonnen.

Was den Roman vom Markus Zusak: „Der Joker“ so außergewöhnlich macht, ist nicht nur die moralische Komponente, das Auftreten von Pflichtbewusstsein und dem Wunsch zu helfen. Es sind die immer wieder überraschenden Wendungen, die Szenarien, die mit Liebe und Raffinesse geschrieben sind und authentische Charaktere hervorbringen. Manch einer behauptet, dieses Buch enthält so etwas wie Nachhaltigkeit. Etwas, das man wohl von den wenigstens Büchern sagen kann. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass es nicht auch unterhaltsam und komisch sein kann, vielmehr vereint es all diese Facetten und ist deshalb wohl etwas Besonderes. Doch Vorsicht, selbst wenn sie vorher ihr Leben für gut und erfüllt hielten, kann es ihnen in einem Moment des Insichgehens passieren, dass sie einen Sinn in ihrem Handeln vermissen. Doch vielleicht ist es ja auch genau dieser Anstoß, den es braucht, um Dinge – allgemeinhin bekannt als Leben – zu verändern…

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Kommentare

  1. Michele sagt:

    Markus Zusaks „Der Joker“ ist grandios! Wer einmal seine besondere Art, Geschichten zu erzählen, erlebt hat, kommt nicht mehr davon los.
    Sehr empfehlenswert ist auch „Die Bücherdiebin“.