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24.Juli
2009

Die Hütte – ein Wochenende mit Gott

Benjamin Jendro

„Für die Gnade ist es nicht erforderlich, dass Leid existiert, aber dort, wo Leiden ist, wirst du immer auch die Gnade finden, in vielen Facetten und Farben.“

Die HütteEin Zitat, dass man erst mal sacken lassen muss. Es beschreibt hervorragend die Situation in dem Buch: Die Hütte. Dabei geht es um den tragischen Tod der Tochter von Mack. Dieser wird nun aus seiner melancholischen Lethargie durch eine Einladung gerissen, die ihm zum Ort des Geschehens zurück führt. Was dann passiert ist wohl so selbstverständlich, als auch unglaublich zugleich. Er führt Gespräche mit Gott, Jesus und dem Heiligen Geist über seine Tragödie und deren Zweck, falls es einen solchen denn überhaupt gibt. Obwohl wohl die erste Gedanken hier ist, dass es ein Kitschroman für Christen wird, ist es dem Autor fabelhaft gelungen das Gedankenkonstrukt von „Glauben“ näher zu bringen. Auch so unbequeme Fragen, wie: „Wenn Gott existiert, warum gibt es so viel Leid auf der Erde“ werden in die Diskussionen mit eingeflochten.

Wer jetzt glaubt, dass Buch sei nur etwas für tugendhafte Christen (gibt es so etwas überhaupt?), der täuscht gewaltig, Sowohl für Gläubige, Nicht-gläubige, als auch Anders-gläubige geeignet. Der Roman schafft zumindest eines, was sich jedes Buch wünschen sollte. Man hat anschließend das Bedürfnis über das Gelesene zu reden.

Schön erzähltes Hörbuch mit Suchtpotential…

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