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7.April
2011

James Patterson – Morgen, Kinder, wird’s was geben: Alex Cross-Reihe

Benjamin Jendro

In den USA hoch gelobt, ist James Patterson hierzulande noch nicht ganz so berühmt. Das wird sich hoffentlich bald ändern, angesichts der hervorragenden Thriller, die dieser Autor schreibt. Wir gehen chronologisch vor und daher stelle ich euch heute den ersten Teil seiner Alex Cross-Reihe vor: Morgen, Kinder, wird’s was geben. So viel sei vorweggenommen. Das Hörspiel verspricht Spannung von der ersten Sekunde an.

Zwei Kinder werden von einer Eliteschule entführt. Die Eltern sind eine berühmte Schauspielerin auf der einen und der Finanzminister auf der anderen Seite. Alex Cross wird zu dem Fall hinzugezogen und versucht mit akribischer Kleinstarbeit, dem Täter auf die Schliche zu kommen. Dieser ist entweder hochgradig schizophren oder ein genialer Psychopath. Die Handlung wird durch abrupte Wendungen unvorhersehbar und bleibt durchgehend spannend.

Hierzulande wurde der zweite Teil der Reihe „Denn zum Küssen sind sie da“ mit Morgan Freeman als Alex Cross verfilmt. Auch das Spannungsfeld ist hochinteressant, da die Entführung und Ermordung von Schwarzen in Washington wenig interessiert. Werden jedoch zwei weiße Kinder zu Opfern, wird sofort Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt. Da Alex Cross selbst schwarz ist, fühlt er sich persönlich verletzt und in seinen Interessen und denen vieler anderer Bürger überhört.

Auch Dietmar Wunder als Hörbuchsprecher ist eine ausgezeichnete Besetzung. Er spricht sowohl den Psychopathen als auch Cross in einer Kunst, die ihresgleichen sucht.

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