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15.April
2014

Jenke von Wilmsdorff – Wer wagt, gewinnt

Benjamin Jendro

von Wilmsdorff - Wer wagt, gewinntJenke von Wilmsdorff ist für mich eine der prägendsten Personalien, die uns die Fernsehwelt momentan präsentiert. Mit seinen Reportagen hat sich der Journalist in der Vergangenheit in so manch brenzlige Situation gebracht. Seit ein paar Jahren nun hat er alltägliche Phänomene unserer Gesellschaft untersucht und an sich einige Selbstversuche unternommen. Dabei ging es ihm zumeist um Probleme, die Menschen betreffen. Dafür hat Jenke sich als Alkoholiker und Rentner im fortgeschrittenen Alter versucht, tagelang auf sein Augenlicht und das eigene Hörvermögen verzichtet. Was all seine unterhaltsamen Reportagen eint, ist die Tatsache, dass die Themen in all ihrem Umfang für uns Menschen, obwohl omnipräsent, häufig sehr unbekannt sind. Das lässt sich auch in seinem Werk „Wer wagt, gewinnt“ erkennen.

Wer wagt, gewinnt – Heraus aus dem Alltäglichen

Eines ist für alle Jenke-Reportagen klar – was er macht, ist wahrlich nicht alltäglich. Es wird zu viel Routine im Job des Journalisten gewesen sein, die ihn dazu animierte, stetige Abwechslung in seine Arbeit zu integrieren. Jenke von Wilmsdorff widersetzt sich jeglicher Routine. Ein Leben, das nur so dahinplätschert? Das ist nichts für ihn. Stattdessen möchte er Sachen ausprobieren, neue Facetten des Lebens kennenlernen und so den eigenen Horizont erweitern. Dazu rät er auch jedem mit „Wer wagt, gewinnt“ – einer Hommage an den Versuch, Abwechslung ins Leben zu bringen. Ob Jobwechsel, Angstüberwindung oder eine Diät. Wer wirklich etwas will, kann alles in seinem Leben erreichen.

Der erste Schritt ist entscheidend

In den 284 Minuten, die Jenke von Wilmsdorff gemäß seines Naturells gleich selbst eingesprochen hat, verschweigt der Autor auch nicht, wo das Problem liegt, wenn man etwas ändern möchte. Das Entscheidende bei allen Entscheidungen ist der erste Schritt. Wer diesen tätigt, öffnet sich alle Türen. Aus eigener Erfahrung und dank der vielen Experimente hat Jenke festgestellt, dass sich Hürden in den Weg stellen, die es zu überwinden gilt. Die größte ist zumeist die erste. Es obliegt uns, diese zu überspringen. Die Möglichkeit dazu steckt in jedem von uns. Wir müssen uns nur trauen, sie zur Entfaltung kommen zu lassen.

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