...entführen dich in eine andere Welt

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20.September
2009

Man tut was man kann

Benjamin Jendro

Man tut was man kannWenn sie zufälliger Weise ein lustiges Hörbuch suchen, das leichter Unterhaltung bietet und mal wieder das gute alte Thema Mann und Frau aufgreift, dann werden sie mit: Man tut was man kann genau das richtige finden.


Man tut was man kann
erzählt die Geschichte von Paul aus der Ich-Perspektive. Dr. Paul Schuberth ist um die 40 ist sozusagen in seinen besten Jahren. Manch einer möchte hier von Midlife-Crisis reden, doch dem ist nicht so, wirklich nicht. Ok, vielleicht ein wenig. Viel Schlimmer sind aber seine stetig wachsende Zahl von Mitbewohner. Alles ein wenig schrullig, dafür aber umso knuffiger, sorry, männlich irritiertet meine ich natürlich. Die Charaktere sind allesamt erfrischend abwechslungsreich und originell. Ihre verschiedenen Ansätze und Überzeugen führen das eine ums andere Mal zu den irrwitzigsten Situationen, die zwar allesamt ein wenig überdreht erscheinen aber in einer solchen Welt, wie unserer, auch durchaus mal genau so passieren könnten. Man weiß ja nie!

Natürlich darf in einem Roman über Männer Sex nicht fehlen. Wo kämen wir denn sonst hin! Was sollen wir denn auch machen. Wo sonst kann man sich gegenseitig intergeschlechtlich so viel geben, ohne miteinander zu reden. Wir Männer lieben Sex einfach.

Alles in Allem werden sie hier ein witziges Lesevergnügen vorfinden, das Beobachtungsgabe, Zynismus und Humor in gekonnter Art und Weise verbindet. Letztlich wird sich wohl gerade das weibliche Geschlecht über diesen Roman freuen, denn er zeigt, dass wir Männer eben manchmal auch nur verkappte Frauen sind.

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