...entführen dich in eine andere Welt

Impressum Kontakt
16.Juli
2013

Nelson Mandela – Bekenntnisse

Benjamin Jendro

Mandela - BekenntnisseÜber Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, wird vieles erzählt. Den Meisten von ihnen kann man entweder positiv gegenüberstehen oder aber ihnen und ihren Taten mit Abstand entgegentreten. Einige wenige dieser so genannten VIPs lassen diese sich in Polen aufspaltende Gesamteinschätzung gar nicht zu, weil den Menschen letztlich keine Möglichkeit gelassen wird, über sie negativ zu urteilen. In Bezug auf Nelson Mandela, denke ich, kann es nur ein Meinungsbild geben. Es impliziert eine hohe Wertschätzung für die Person Mandela und alle Taten, die wir mit ihr verbinden. Mandela ist Vorbild für alle Menschen. Vollkommen zu Recht würdigt die Menschheit ihn am Donnerstag im internationalen Nelson Mandela Day und ich bereits heute sein Hörbuch „Bekenntnisse“.

Ein Werk, das Mandelas persönliche Schicksalsschläge zu Tage bringt

Was mag den Zuhörer erwarten, wenn er auf das Werk eines Friedensnobelpreisträgers trifft und dieses ihm unter bereits erwähntem Titel entgegenspringt? Zunächst einmal lässt sich festhalten, dass es weniger um politische Bekenntnisse geht, weniger um den Kampf für die Freiheit. Es sind vielmehr die persönlichen Betrachtungen und Erlebnisse, an denen uns der ehemalige Präsident Südafrikas teilhaben lässt. Am Donnerstag wird er beim nunmehr vierten Nelson Mandela Day auch seinen 95. Geburtstag feiern. Hinter ihm liegen Jahrzehnte, in denen es nicht immer leicht war, in denen sich ihm zahlreiche Hürden in den Weg stellten. Auch das, die persönlichen Rückschläge gehören zum Leben eines Mannes, den wir in erster Linie aufgrund seines unzerbrechlichen Kampfwillens für die Rechte der Menschen kennen.

Bemerkenswerte Worte eines bemerkenswerten Mannes

Natürlich stellt sich die Frage, warum man nach „Der lange Weg der Freiheit“, das durchaus schon Persönliches erhielt, auch dieses Zeugnis von Mandelas Leben nicht verpassen sollte. Die Antwort liegt vor allem in den Thematiken, die wie zu hören bekommen. Es geht nicht um seine Herkunft aus dem kleinen Dorf Mvezo, in dem man beschnitten und zwangsverheiratet wurde oder um den späteren politischen Kampf. Nein, es geht um Mandela als Menschen und die mit ihm verbundenen Personen. Wer genau zuhört, erhält das Bild eines Mannes, der letztlich ganz normal scheint. Vorgetragen werden uns Briefe, die Mandela an seine Frau Winnie schrieb, als er im Gefängnis saß und Tagebucheinträge, die von der inneren Zerrissenheit nach dem Tod seines Sohnes Thembi berichten. Betrachtungen und Eindrücke eines Mannes, der viel bewegt hat, obwohl er stets vor allem eines geblieben ist – wahnsinnig menschlich.

0