Eine Mafia-Geschichte. Aha. Diese Thematik scheint im ersten Moment vollkommen ausgeschlachtet. „Die Sopranos“ oder „Der Pate“ vermittelten bereits einen allumfassenden Einblick in das Leben der italienischen Verbrecher in Amerika und lassen kaum Platz für größere Erfolge. Doch Josh Bazell begeistert in „Schneller als der Tod“ mit einer anderen Sichtweise und zeigt das scheinbar beruhigte Leben eines Mafiosis nach seinem Ausstieg. Doch seine Tarnung fliegt auf und ein Alptraum beginnt.
Pietro Brnwa wagt den gefährlichen Absprung und beendet seine Karriere als krimineller Mafiosi. Innerhalb des Zeugenschutzprogramms wird sein Name in Dr. Peter Bown geändert und er erhält eine Anstellung in einem New Yorker Krankenhaus. Seine verdeckte Identität bietet ihm lange den ersehnten Alltag und eine neue Sicherheit, die er bis dato nicht mehr kannte. Dummerweise ist einer seiner Patienten ein ehemaliger Bekannter aus seiner Vergangenheit, der ihn erkennt und verrät. Rettet Brown das Leben dieses bereits zum Tode verurteilten Krebspatienten, darf er sein eigenes behalten. Ein aussichtsloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt…
Bazell gelang mit seiner ersten Veröffentlichung auf Anhieb ein weltweiter Riesenerfolg. Meisterhaft kombiniert er seine ausgefeilte Sprache mit einem gelungenen Spannungsbogen, trockenes Medizinwissen mit beißendem Sarkasmus und beschreitet überaus anschaulich den Weg eines gebeutelten Protagonisten, der früher moralisch zweifelhaft handelte und sich heute reumütig reflektiert. Gerade das Hörbuch weiß aufzutrumpfen, denn keiner könnte dieses zynische Treiben besser in Szene setzen als Christoph Maria Herbst, unser heißgeliebter Stromberg-Darsteller, dessen Stimme perfekt zur Intention des Autors passt. Niemand geringeres als Leonardo Di Caprio sicherte sich augenblicklich nach der Herausgabe des Buches die Filmrechte und setzte damit seinen Namen auf die ellenlange Liste von Fans des Thrillers. Für das klassische Urteil „Das Buch war aber besser als der Film!“, sollten sich alle Interessierten demnach also sehr beeilen. Ein Hörbuch-Hit!

Achtung! Bei den folgenden Vorschlägen kann es einem wirklich schon einmal mit einem heftigen Schauer durchziehen. Einen richtig guten Thriller zu lesen kann beeindruckend sein, man kann sich gruseln. Auch bei einer Hollywoodproduktion ist das möglich, sieht man doch zur Story auch noch die bildliche Darstellung. Am schlimmsten jedoch ist es, etwas zu hören und es nicht zu sehen, sich selbst Gedanken darüber zu machen, wie die Szenerie ausgemalt erscheinen könnte. Nichts ist so gruselig wie unsere eigene Phantasie. Die folgenden Krimi-Hörbücher liefern auf jeden Fall den richtigen Anstoß, um sich etwas wirklich Gruseliges vorzustellen.
Wenn der Mensch sein Herz für einen anderen öffnet, ist er verliebt. Seine Taten und Gedanken konzentrieren sich auf diese angehimmelte Person, sie scheint allgegenwärtig. Verliert man diesen anderen Menschen, durch einen schweren Schicksalsschlag oder eine Trennung, ist man folglich verletzt. Normalerweise ist dies der Punkt, an dem man schlecht über das Thema Liebe denkt, sie zumindest für einen gewissen Zeitraum ablehnt und sich lieber im Frust bestätigt fühlt. Diese Phase scheint bei Musikerin Christiane Rösinger nicht enden zu wollen, weshalb sie aus ihren ganz persönlichen Erfahrungen zum Thema Liebe ein Werk geschrieben hat, das als „


Es scheint im menschlichen Naturell zu liegen, dass wir auch heute noch, im 21.Jahrhundert, sammeln. War es in der Urzeit meist die Aufgabe der weiblichen Geschöpfe, kennt das Sammeln heute keine Geschlechtergrenzen. Wir sammeln Briefmarken, Fußballbildchen, Modellautos und Kuscheltiere, Porzellantierchen oder Gartenzwerge. Weder der Art der Gegenstände noch dem Umfang ihrer Anzahl sind Grenzen gesetzt. Das andere Phänomen der Urzeit waren die Jäger, deren Aufgabe darin bestand, der Familie etwas für das Essen zu besorgen. Um diese Aufgabe zu bewerkstelligen müssen wir heute nicht mehr mit Speer bewaffnet durch das Land ziehen. Sebastian Fitzek hat in seinem Thriller „