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9.April
2010

Plötzlich Shakespeare

Benjamin Jendro

Plötzlich ShakespeareWilliam Shakespeare, der Autor unter anderem von keinem geringeren Werk als Romeo & Julia, wird heimgesucht. Jedoch nicht von einem bösen Geist, wie zunächst angenommen, sondern von Rosa. Die wird nämlich mal kurzerhand von einem Magier ins 16. Jahrhundert nach England zurückversetzt und muss sich nun mit Shakespeare in dessen Körper herumschlagen. Das nennt man dann wohl ungewollte Untermieter.

Das Hörbuch Plötzlich Shakespeare feuert ein Klischee nach dem anderen ab, aber das in so überzeugender Manier, dass man es David Safier nicht übel nimmt, sondern stattdessen seinen Witz und Humor lieben lernt. Denn Rosa darf ihren neuen, ungewohnten und vor allem allzu männlichen Körper erst verlassen, wenn sie die wahre Liebe gefunden hat – was trotz einer scheinbaren Koryphäe auf diesem Gebiet alles andere als leicht ist.

Besonders die Dialoge zwischen Rosa und Shakespeare sorgen für einigen Wirbel und erfreuen das Herz. Und auch Rosas schnoddrige Art führt dazu, dass sie kein Fettnäpfchen auslässt und den guten Shakespeare in Verlegenheit bringt.

Hinzu kommen noch die beispielhaften Szenen, wenn sich eine Frau im Körper eines Mannes zurechtfinden muss und schon auf erste Probleme stößt, wenn sie einfach mal auf Toilette gehen muss.

Wie gesagt: Hier erwarten Sie jede Menge Klischees, aber wer sich erst mal darauf einlässt, wird herrlich unterhalten.

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Kommentare

  1. Tanja sagt:

    Dem kann ich mich nicht ganz anschließen. Ich fand „Mieses Karma“ wirklich toll und auch bei „Jesus liebt mich“ habe ich viel und gerne gelacht. Der Witz an der „Rosa und Shakespeare teilen sich einen Körper“-Idee lässt ziemlich schnell nach. Nach der Hälfte des Buches hatte ich kein Bedürfnis mehr, den Rest zu lesen.