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4.Februar
2010

Saphirblau von Kerstin Gier

Benjamin Jendro

SaphierblauZeitreisen gehören ja nunmehr schon länger ins Repertoire verschiedener Büchergenres. Ursprünglich in der Science Fiction Ecke angesiedelt, kann es sich aber auch mehr und mehr in anderen Bereichen durchsetzen, bzw. für Unterhaltung sorgen. So auch im neuen Roman von Kerstin Gier: Saphirblau. Der zweite Teil einer Trilogie fängt da an, wo Rubinrot (erster Teil) aufgehört hat, nämlich beim Kuss zwischen Gwendolyn und Gideon.

Dem Leser wird dadurch natürlich auch schon gleich deutlich, worum es in diesem Roman hauptsächlich geht, obwohl das bei der Autorin nicht verwundern sollte. Mal wieder müssen die Beiden die Welt retten, doch im neuen Roman gibt es bedeutend mehr Zeitreisen und man erfährt mehr über Lucy und Paul. Hinzu kommen noch einige weitere Charaktere, wie Gideons Bruder, oder aber der Wasserspeier-Dämon Xemerius, welcher Gwen nicht von der Seite weicht. Diese ist indessen auch sehr über Gideons Benehmen verwundert, scheint er sie doch immer wieder anzufeinden, aber auch erneute Kussversuche zu unternehmen, sehr merkwürdig das Ganze.

Saphirblau ist, wie nicht anders zu erwarten, ein überaus spritziger Roman mit einer wunderbaren Komik und nicht zuletzt jeder Menge Romantik. Die Geschichte wird schön weitererzählt, erhält jedoch ein abruptes Ende, was den Leser dann wohl unweigerlich bis Mitte des Jahres 2010 ausharren lässt, denn da soll der finale Teil erscheinen.

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