...entführen dich in eine andere Welt

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10.Dezember
2015

Sarah Lark – Eine Hoffnung am Ende der Welt

Benjamin Jendro

Lark - Eine Hoffnung am Ende der WeltNa endlich, Sarah Lark hat ihren neuen Roman vorgelegt und mit ihm erleben Fans der Autorin eine unglaublich einfühlsame Reise ins entfernte Neuseeland, in das sie uns bereits des Öfteren entführt hat. Hinter dem Pseudonym Sarah Lark versteckt sich eine Autorin, die je nach Genre in differente Identitäten schlüpft. Als Christiane Gohl, ihrem bürgerlichen Namen, verfasste sie Romane um die innige Verbindung zwischen Pferd und Mensch, als Elisabeth Rotenberg Kinderbücher, als Ricarda Jordan Mittelalterwerke. Sarah Lark nun dient ihr als Autorenname für Liebesgeschichten in Neuseeland und Jamaika. „Eine Hoffnung am Ende der Welt“ ist das neueste Stück.

Gibt es „Eine Hoffnung am Ende der Welt“?

Helena und Luzyna sind zunächst die zwei zentralen Figuren, die Sarah Lark in ihre Erzählung einbindet. Die beiden jungen Frauen sind nicht nur im Blute vereint, sondern auch im Geiste. Gemeinsam flüchten die Schwestern vor den politischen Wirren der 1940er-Jahre. Ihre Reise soll sie bis nach Persien führen, womöglich wartet dort die Erfüllung ihrer Träume. „Eine Hoffnung am Ende der Welt“ ist vorrangig mit ihren Wünschen bestückt. Sprecherin Yara Blümel verwendet in den 450 Hörbuch-Minuten viel Herz für die ausführliche Intonation der wesentlichen beschriebenen Sehnsüchte. Die Geschichte bekommt eine Wendung, als klar wird, dass nur eine der beiden Schwestern bis nach Persien weiterreisen darf. Stirbt die „Eine Hoffnung am Ende der Welt“?

Sarah Lark präsentiert eine Liebesgeschichte auf neuseeländischer Bühne

Parallel zu den beiden Schwestern wird auch ein gewisser James McKenzie in die Ereignisse von „Eine Hoffnung am Ende der Welt“ geworfen. Der Pilot möchte in umgekehrte Richtung reisen und mit seinen Fähigkeiten zur einer Lösung der Konflikte in Europa beitragen. Natürlich kreuzen sich sein Weg und derjenige der beiden Frauen und selbstverständlich wird diese Begegnung nicht folgenlos bleiben. Sarah Lark verbindet die Menschen, ihre Schicksale, Wünsche und ganz eigenwillige Beweggründe. Dies geschieht, wie von der Autorin zu erwarten war, auf sehr einfühlsame Art und Weise und folgend ihrer bisherigen Werke auf neuseeländischem Boden.

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