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Andreas Winkelmann – Hänschen Klein

Thorsten Karras

27.Juli
2011

Es ist Tag X. Sebastian Schneider bekommt einen mysteriösen Brief mit der ersten Strophe aus dem Lied Hänschen Klein, samt eines Liebesschwurs. Zunächst hält er das für eine Verwechslung, doch schon bald wird klar, dass sein Leben sich fortan gewaltig ändern wird.

Als Zuhörer bekommt man von nun an im Grunde all das mit, was auch Sebastian mitbekommt. Sie sind sein ständiger Begleiter, seine innere Stimme. Denn was sich zunächst als Verwechslung auftut, entpuppt sich als der Brief einer kranken Frau, die ihren verschollenen Sohn wiederfinden möchte, koste es was es wolle.

Mit Rückblenden wird man über die Vergangenheit von Sebastian aufgeklärt und bekommt recht bald ein Gespür für die Story. Auch die Nebenhandlungen geben eindeutige Hinweise, so dass der Fokus nicht unbedingt darauf liegt, wie das Buch ausgeht, sondern vielmehr wie es zu all den Verwicklungen kommen konnte. Da man sozusagen die 1-Person-Perspektive einnimmt, bleibt es dennoch bis zum Schluss spannend und man fiebert mit.

Als Kritik kann evtl. der sehr durchschaubare Verlauf bemängelt werden, was nicht heißt, dass es keine überraschenden Wendungen gibt. Jedoch kommt man recht schnell „dahinter“.

Simon Jäger macht als Sprecher einen ganz hervorragenden Job und schafft es mal wieder, die Charaktere unglaublich gut plastisch wirken zu lassen. Überhaupt ist die Hörqualität sehr gut.

Hier wurde das Rad nicht neu erfunden, aber sicherlich ordentlich umgesetzt.

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James Patterson – Die 2. Chance

Thorsten Karras

22.Juli
2011

Schon der erste Band um Lindsay Boxer war sehr spannend und hat eine neue Krimi-Reihe ins Leben gerufen. Doch „Die 2. Chance“ setzt sogar noch einen drauf. Meist sind Fortsetzungen eher ein Abklatsch. Hier allerdings fiebert man noch mehr mit als beim Vorgänger “Der 1. Mord“.

Wieder einmal kommt es zu einem Mord. Ein schwarzes Mädchen wird in einem Chor niedergeschossen. Man geht zunächst von einem rassistischen Hintergrund aus. Doch schnell wird klar, dass wir es hier erneut mit einer Mordserie zu tun haben. Der Täter sucht sich jedoch sehr unterschiedliche Opfer aus, die jedoch eine Gemeinsamkeit haben: Verbindungen zur Polizei.

Lindsay, neu ernannter und einziger weiblicher Detective in San Francisco, macht sich mit ihrem Team an die Untersuchung der Mordfälle und gerät dabei selbst ins Visier des Mörders.

Was den 2. Roman neben der sofort aufgebauten Spannung so besonders macht, ist die Weitererzählung der Charaktere. So erfährt man mehr von der Beziehung zwischen Lindsay und ihrem Vater. Und auch die anderen Figuren werden weiter beleuchtet, so dass man eine tiefergehende Beziehung zu ihnen aufbauen kann.

Würde man das Buch nicht hören, könnte man sagen, es ist ein Page-Turner. In diesem speziellen Fall ist es wohl ein CD-Changer :) .

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James Patterson – Der 1. Mord

Thorsten Karras

20.Juli
2011

Spätestens seitdem er die Alex Cross–Reihe schrieb, gehört James Patterson zu den ganz Großen im Krimi-Geschäft. Doch der gute Mann hält nicht nur an Altbekanntem fest. Mit Der 1. Mord eröffnet er eine gänzlich neue Krimireihe, mit einer neuen Protagonistin – Lindsay Boxer.

Lindsay Boxer ist Mordkommissarin und hat es mit einem Serienmörder zu tun. Der „Honeymoon-Mörder“ sucht sich frisch vermählte Brautpaare aus und bringt sie um. Dabei hinterlässt er mal mehr, mal weniger auffällige Spuren, die die Kommissarin zunächst jedoch nicht weiterbringen. Nach dem dritten Mord scheint endlich ein Verdächtiger gefunden, aber ist die Sachlage so einfach, wie sie scheint? Oder haben wir es hier mit einem abgekarteten Spiel zu tun? Lindsay kommen Zweifel. Glücklicherweise stehen ihr die Pathologin Claire, die Reporterin Cindy und die Staatsanwältin Jill zur Seite. Der Krimi fährt also geballte Frauenpower auf, ein kleines Novum, in dem sonst überwiegend von Männern beherrschten Buchmetier.

Das Hörbuch ist sehr spannend und bis zum Schluss bleibt offen, wie die Sache ausgeht. Irrungen und Wirrungen inklusive. Bei Patterson nichts neues, aber doch immer wieder gut zu wissen, dass man es mit einem sehr guten Krimi zu tun bekommt. Lindsay Boxer hat das Zeug zur neuen Alex Cross, auch wenn man die beiden Figuren nicht vergleichen sollte.

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Der Prinzessinnenmörder von Andreas Föhr ist ein überaus gelungenes Erstlingswerk. Seine Brötchen verdient der gute Mann eigentlich als Drehbuchautor und ist daher schon mit dem Schreiben vertraut. Das merkt man dem Hörbuch (eine gekürzte Fassung) auch gleich an. Gekonnt kann er die Spannung bis zum Grande Finale aufrechthalten.

Im oberbayerischen Miesbach wird die Leiche eines 15-jährigen Mädchens in einem See entdeckt. Kommissar Wallner und Kreuthner haben sofort eine dunkle Vorahnung, als man im Mund des Opfers eine Plakette mit einer eingravierten 1 findet. Diese Leiche ist nur der Auftakt einer ganzen Mordserie.

Obwohl die Dialoge zum Teil in einer bayerischen Mundart geschrieben sind, versteht man auch als Nichtbayer, worum es geht. Das Hörbuch lässt sich, dank der guten Recherche und Beschreibung der idyllischen Umgebung, als Regionalroman kategorisieren.

Geschickt gelingt es dem Autor verschiedene Handlungsstränge, die vermeintlich nichts miteinander zu tun haben, zu verweben und erst am Ende die Katze aus dem Sack zu lassen. Als Zuhörer bekommt man hier und da Hinweise, wird auf die Fährte geführt, aber bisweilen auch in die Irre. Dennoch kann man erahnen, wer der Mörder ist und das Ende lässt keine Fragen offen.

Auch die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und der ewig frierende Wallner als auch sein Kollege Kreuthner und nicht zu vergessen der Großvater Manfred haben Kultpotential.

Ein ausgezeichneter, deutscher Roman, der Lust auf mehr macht.

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Jussi Adler-Olsen: Erlösung

Thorsten Karras

13.Juli
2011

Erlösung ist der dritte Jussi Adler-Olsen-Krimi und wieder einmal ist dem Autor ein sehr spannendes Hörbuch gelungen. Es geht um eine wiederentdeckte Flaschenpost, in der ein Brief steckt, der einem Hilferuf gleicht. Leider kommt die Hilfe für das Opfer, welches diesen Brief geschrieben hat, zu spät. Denn es sind schon Jahre vergangen. Doch der Mörder scheint noch frei herumzulaufen.

Carl Mork, sein Assistent Assad und natürlich die merkwürdige Sekretärin Rose machen sich daran, den Fall neu aufzurollen und geraten so in einen sehr spannenden Fall. Denn was sie erwartet, ist ein ganz „alltäglicher“ Psychopath. Schnell wird klar, wer der Täter ist, doch das ist für die Spannung vielleicht sogar von Vorteil. Denn man erlebt die Evolution des Charakters und wie es dazu kommen kann, dass ein normaler Mensch zum Psychopathen wird.

Auch die anderen Protagonisten werden sehr ausgiebig vorgestellt und so lernt man Carl Mork von seiner sensiblen Seite kennen und erfährt, dass Assad gar nicht dort wohnt, wo er vorgibt zu leben. Auch Rose wird angeblich wegen einer Krankheit von ihrer Zwillingsschwester ersetzt, die sogar noch einen Tick verrückter zu sein scheint.

Mit einer interessanten Mischung aus Humor, Brutalität und Spannung entfacht “Erlösung” ein Unterhaltungsfeuerwerk. Anders als bei den sehr düsteren skandinavischen Romanen, kann man hier auch mal lachen.

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Schutzpatron – Kluftingers neuer Fall

Thorsten Karras

24.Juni
2011

Kluftinger, der Allgäu-Columbo, ist zurück. In dem neusten Hörbuch, passend zum Bestseller-Buch, von Volker Klüpfel und Michael Kobr geht es dieses Mal um eine wertvolle Reliquie und einen ungeklärten Mord.

Der Burgschatz von St. Magnus war jahrelang in diversen Ausstellungen, verteilt über den Globus, zu sehen. Nun kommt er nach Altusried zurück und soll in seiner Heimat bewundert werden. Kluftinger ist dazu verdonnert, ihn zu beschützen. Zu allem Überfluss muss er nebenbei noch den Mord an einer 82-Jährigen aufklären. Und als wäre das nicht schon genug, wurde ihm noch sein Auto gestohlen. Aus Scham und Stolz verrät er das jedoch niemandem, vor allem nicht seinen Kollegen oder seiner Frau Erika. Es kommt also unweigerlich zu komischen Momenten, wenn er dieser Peinlichkeit versucht aus dem Weg zu gehen. Da kommt dann auch schon einmal ein rosa Smart ins Spiel.

Die Autoren sind bei Schutzpatron wieder etwas mehr zum Krimi übergegangen. War Rauhnacht noch mehr vom Klamauk und den vielen Späßen geprägt, wurde hier eine bessere Mischung aus Komik und Krimi gefunden. Kluftinger hat natürlich schon fast so etwas wie einen Kultstatus und würzt das Geschehen ordentlich.

Insgesamt ein sehr ordentlicher, wenn auch teilweise etwas zu kurzweiliger Krimi, der sich im Nu durchlesen bzw. durchhören lässt.

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Wer Wind sät – Nele Neuhaus

Thorsten Karras

27.Mai
2011

Das Hörbuch “Wer Wind sät” ist ein weiterer Ableger der erfolgreichen Kirchhoff/Bodenstein-Reihe. Das Ermittlerduo hat es in diesem Band in den Taunus verschlagen, um gleich mehrere Morde aufzuklären. Doch alles der Reihe nach.

Die Firma WindPro möchte einen Windpark bauen. Dummerweise gehört das Grundstück, das in die Planung mit einbezogen wurde, Ludwig Hirtreiter und der hat feste Grundsätze. Auch drei Millionen Euro können ihn nicht zum Verkauf bewegen. Stattdessen gründet er eine Bürgerinitiative, um das Vorhaben zu stoppen. Seine drei Kinder, zu denen er kaum Kontakt hat, halten die drei Millionen allerdings für ein sehr gutes Angebot und möchten ihn zum Verkauf überreden, wenn nicht gar drängen. Sie wittern ein gutes Geschäft.

Doch nach zähen Verhandlungen wird ein Nachtwächter der Firma tot aufgefunden und der Verdacht liegt schnell bei Hirtreiter, zumal der Täter aus dem Umkreis der Bürgerinitiative zu kommen scheint. Allerdings hat Hirtreiter ein todsicheres Alibi, er wird nämlich selbst geradezu hingerichtet aufgefunden.

Nele Neuhaus hat es erneut geschafft, einen spannenden Krimi zu schreiben, der bis zum Schluss offen lässt, wer der Mörder ist. Das Hörbuch ist nicht zum Nebenbei-Hören gedacht, da die Erzählstränge sehr komplex sind und viele Figuren vorgestellt werden. Die Verwendung einer sehr aktuellen Thematik lässt den Roman frisch und authentisch erscheinen und sorgt schon alleine deswegen für Neugier.

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Agatha Christie – Vier Hörspiele

Gisela Blank

20.Mai
2011

Agatha Christie ist bis heute unbestritten die „Queen of Crime“, die Kriminalgeschichten der 1976 verstorbenen Schriftstellerin erfreuen sich weltweit immer noch anhaltender Beliebtheit. Der Hörverlag bringt seit Jahren Hörspiele und Lesungen der kniffligen „Whodunnit“-Fälle heraus, und die neueste Box enthält vier bisher unveröffentlichte Hörspiele, die einen schönen Querschnitt durch das Werk Agatha Christies bieten.

Der erste Fall, der Poirot-Krimi „Der Mord an Roger Ackroyd“ (auch unter dem Titel „Alibi“ bekannt), wird ganz untypisch von einem Ich-Erzähler wiedergegeben. Sowohl dieser Erzähler als auch die Sprecher, welche die Dialogszenen nachspielen, sind in dieser NDR-Produktion aus dem Jahr 1956 sehr gut ausgewählt, der spannende Fall hält die Hörer bis zur überraschenden Auflösung in Atem.

Das kriminalistische Stück „Die Fuchsjagd“ ist ein ganz besonderes Werk von Agatha Christie: Unter dem Titel „Mousetrap“ wird es seit 1952 im Londoner West End gespielt und ist damit das am längsten ununterbrochen aufgeführte Theaterstück der Welt. Die Umsetzung des Bayerischen Rundfunks (1958) fängt sehr gut den Kammerspielcharakter des Krimis ein: Acht Personen sind in einer kleinen Pension von der Außenwelt abgeschnitten, und unter ihnen weilt ein Mörder…

Das dritte Hörspiel, „Mord im Pfarrhaus“, ist ein Krimi mit Miss Marple. Tatsächlich ist das Rätsel um den Tod des unbeliebten Colonel Protheroe der erste Fall mit der berühmten Hobbydetektivin, die hier erstmals mit ihrem scharfen Verstand und ihrer guten Beobachtungsgabe einen Täter überführt. Die Produktion des Bayerischen Rundfunks (1970) ist grundsätzlich sehr gut gelungen, nur das durchgehende „Fräulein Marple“ statt „Miss Marple“ ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Der letzte Fall „Die spanische Truhe“, ein ORF-Hörspiel aus dem Jahr 1994, ist ein Kurzkrimi mit Hercule Poirot. Nach einer privaten Dinnerparty wird ein Toter in besagter Truhe entdeckt und der vermeintliche Mörder schnell gefasst, doch Poirot kommt mit Hilfe seiner kleinen grauen Zellen dem wahren Täter auf die Spur. Der Fall ist mit spanischer Gitarrenmusik und guten Sprechern schön umgesetzt, aber der Poirot-Sprecher hat eine bayerische Sprachfärbung – klingt etwas seltsam, denn von anderen Poirot-Krimis ist man einen (wenn auch imitierten) belgischen Akzent gewohnt.

Trotz einiger Schwächen der einzelnen Produktionen ist diese Box für Fans klassischer Krimis auf jeden Fall zu empfehlen: Vier spannende Hörspiele mit überraschenden Wendungen, die eine schöne Mischung aus Agatha Christies Werk ergeben und den Hörer auch auf eine kleine „Zeitreise“ durch die Hörspielproduktion von den 50er Jahren (reduzierte Stilmittel, Fokus auf den Dialogen) bis in die 90er Jahre (Erzeugen einer Grundstimmung durch Musik und Geräuschkulisse) mitnehmen.

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Eines vorweg: Das fünfte Paar ist die Neuauflage des Buches Herzbube, welches schon 1997 erschienen ist. Man sollte sich dieses Umstands also bewusst sein. Ansonsten ist das Hörbuch jedoch für jede Menge Spannung gut und raubt einem den Schlaf, da man unbedingt zu Ende hören möchte.

Es geht um Kay Scarpettas dritten Fall. Die oberste Gerichtsmedizinerin aus Virginia hat es mit fünf Doppelmorden zu tun. Alle Spuren verlaufen bisher im Sande und man findet die Liebespärchen erst einige Wochen nach ihrem Verschwinden tief im Wald. Doch die Verwesung ist schon so weit fortgeschritten, dass man keine Todesursache feststellen kann. Auffällig ist nur, dass den Opfern immer Schuhe und Socken fehlen.

Bei dem fünften Pärchen handelt es sich bei der Frau um die Tochter der höchsten amerikanischen Staatsanwältin, so dass sich nun auch das FBI einschaltet, die Untersuchung jedoch eher zu behindern sucht als sie voranzubringen.

Das Hörbuch lebt von einer gewissen Nostalgie. Gut 14 Jahre sind seit der Ersterscheinung vergangen und die Leser kennen sich dank der unzähligen Gerichtsmediziner- und Forensiker-Romane bestens mit der Materie aus. Daher ist es umso interessanter, wie die Autorin damals versuchte, den Leser zu schocken. Dennoch ist die Spannung stets hoch und die ausgelegten Fährten führen ein ums andere Mal ins Leere, so dass man dem Showdown sehnlich entgegensieht.

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Der Flug der Störche, 6 Audio-CDs

Thorsten Karras

25.Februar
2011

Jean-Christophe Grangé ist für seinen brutalen Schreibstil bekannt. Auch das von mir vorgestellte Hörbuch „Das schwarze Blut“ beweist dies eindrücklich. Und so ist es mit „Der Flug der Störche“ nicht anders. Louis Antioche ist ein Waisenkind, das von Freunden der Familie aufgezogen wurde. Sein Leben ändert sich schlagartig, als er einem Freund der Familie, dem Ornithologen Max Böhm, vorgestellt wird. Dieser erteilt ihm den Auftrag, herauszufinden, warum die Störche nicht wieder zurück in ihre Heimat wandern. Zunächst ist Antioche wenig von dieser Aufgabe begeistert, doch im Laufe der Zeit und mit dem Mord an Böhm wächst sein Interesse und er stößt auf einen grausigen Fund.

Das Hörbuch führt den Leser vom Balkan über Israel bis nach Zentralafrika. Die Story ist zwar zum Teil vorhersehbar, doch tut das der Spannung nicht den geringsten Abbruch. Im Gegenteil. Schon die erste Audio-CD reißt den Zuhörer in ihren Bann und wird Sie fortan nicht mehr loslassen. Wie schon erwähnt ist der Stil nichts für schwache Nerven und zum Teil äußerst brutal und blutig.

Hervorzuheben ist zudem die besonders gute Leserstimme von Joachim Kerzels, der normalerweise seine Stimme Schauspielern, wie Jack Nicholson, leiht. Er schafft es, den Charakteren Leben einzuhauchen und sie noch weiter auszuarbeiten.

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