Achtung! Bei den folgenden Vorschlägen kann es einem wirklich schon einmal mit einem heftigen Schauer durchziehen. Einen richtig guten Thriller zu lesen kann beeindruckend sein, man kann sich gruseln. Auch bei einer Hollywoodproduktion ist das möglich, sieht man doch zur Story auch noch die bildliche Darstellung. Am schlimmsten jedoch ist es, etwas zu hören und es nicht zu sehen, sich selbst Gedanken darüber zu machen, wie die Szenerie ausgemalt erscheinen könnte. Nichts ist so gruselig wie unsere eigene Phantasie. Die folgenden Krimi-Hörbücher liefern auf jeden Fall den richtigen Anstoß, um sich etwas wirklich Gruseliges vorzustellen.
John Katzenbach hat mir schon mehrfach einen Schrecken eingejagt. Das Hörbuch zu „Der Professor“ ist aber bisher unerreicht, was vor allem damit zu erklären ist, dass man beim Zuhören irgendwie die Demenz des Professors gleich mitgeliefert bekommt und selbst nicht mehr so wirklich unterscheiden kann, was echt und was Fiktion ist. „Totengleich“ von Tana French ist auch nicht gerade etwas für schwache Nerven. Explizit werden diese gleich zu Beginn auf die Probe gestellt, als Agent Cassie Maddox eine Frauenleiche findet, die ihr bis auf jede Einzelheit genau aus dem Gesicht geschnitten scheint. Zur „Obsession“ wird Angst bei Simon Beckett. Wer sich bis dato noch nicht gegruselt hat, wird bei ihm garantiert sein erste Mal erleben. Als Witwer Ben den Schrank seiner verstorbenen Frau Sarah ausräumt, erkennt er, dass auch sein letzter Halt im Leben, ihr autistischer Sohn Jacob, gar nicht ihr Sohn war, sondern sie ihn einst entführte.

Es scheint im menschlichen Naturell zu liegen, dass wir auch heute noch, im 21.Jahrhundert, sammeln. War es in der Urzeit meist die Aufgabe der weiblichen Geschöpfe, kennt das Sammeln heute keine Geschlechtergrenzen. Wir sammeln Briefmarken, Fußballbildchen, Modellautos und Kuscheltiere, Porzellantierchen oder Gartenzwerge. Weder der Art der Gegenstände noch dem Umfang ihrer Anzahl sind Grenzen gesetzt. Das andere Phänomen der Urzeit waren die Jäger, deren Aufgabe darin bestand, der Familie etwas für das Essen zu besorgen. Um diese Aufgabe zu bewerkstelligen müssen wir heute nicht mehr mit Speer bewaffnet durch das Land ziehen. Sebastian Fitzek hat in seinem Thriller „





