Bei Fantasyromanen kann man so richtig ins Schwärmen kommen. Wenn man einmal Zeit hat, ein Buch zu lesen oder in diesem Fall einem Hörbuch zu lauschen, kann man sich perfekt in die Welt, die einem geboten wird, hineinversetzen. Alles umgibt einen, bildliche Vorstellungen ermöglichen eine Identifikation und so wird man irgendwie zum Teil des Ganzen. Voraussetzung dafür ist eine Geschichte, die trotz aller phantastischen Elemente immer noch realistisch wirkt, wenngleich sie natürlich auch dafür da sein sollte, den Zuhörer oder Leser in eine Welt zu entführen, in welcher er fernab vom Alltagsstress zu träumen beginnen kann, in eine Welt wie die „Dustlands“ von Moira Young.
Ihr Debütroman, zugleich der erste Teil einer neuen Saga, beweist sie von Beginn an großes schriftstellerisches Talent und ein breites Angebot an phantastischen Elementen. In „Dustlands Bd.1 Die Entführung“ schickt sie ihre junge Hauptprotagonistin Saba von der Heimat Silverlake, in der es ihr stets gut ging, heraus in eine große, eine unbekannte Welt, in der Dunkelheit die Seele betrübt. Grund dafür ist die Entführung ihres Zwillingsbruder Lugh durch vier bewaffnete Reiter. Saba begibt sich auf die Suche nach ihm und begegnet dabei mysteriösen Wesen, von denen einige zu Gefährten werden, andere ihr jedoch das Leben schwer machen wollen. Wer genau auf welcher Seite steht, klärt sich erst in der finalen Szenerie in der Arena zu Hopetown, wo sich Sabas und das Schicksal aller anderen entscheiden wird.
Ferdinand von Schirach ist eigentlich Jurist. Einer dieser vermeintlichen Rechtsverdreher mit ihrem ganz eigenen Verständnis von Deutsch als Sprache. Man möchte meinen ein Buch von einer solchen Person ist unverständlich, witzlos und trocken. Stattdessen überrascht der Autor mit einem kühlen, gar sachlichen Ton (das ist noch nicht unverständlich), der in Kombination mit den Kurzgeschichten perfekt harmoniert. Dazu muss man wissen, dass es sich bei den Kurzgeschichten in dem Hörbuch
Ein Zitat, dass man erst mal sacken lassen muss. Es beschreibt hervorragend die Situation in dem Buch:
Holla die Waldfee sag ich da nur. Ich bin ja bisher nicht so der Krimileser gewesen. Nicht das ich sie kategorisch ausgeschlossen hätte, es waren nur meist andere Bücher interessanter. Ich habe dann vor einer Weile der ersten Teil der
Wie stellt man sich eine Geschichte vor, die vom Tod erzählt wird? Blutrünstig, kalt und niederträchtig vielleicht? 
Was kommt ihnen in den Kopf, wenn sie die zehn besten Tage ihres Lebens beschreiben müssten. Fällt es ihnen leicht, oder geraten sie schon nach drei, vier Tagen ins Stoclen? Genau mit dieser Aufgabe sieht sich Alex konfrontiert, die kurz zuvor von einem Mini Cooper postwendend in den Himmel, genauer gesagt den siebten Himmel, befördert wurde.