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1.August
2009

Weiblich, ledig, untot

Benjamin Jendro

weiblich, ledig, untotWas sich wie die Annonce eines Zombies anhört, ist in Wahrheit ein höchst erfirschendes Buch von Mary Janice Davidson. In weiblich, ledig, untot geht es um Betsy, eigentlich Elizabeth Tayler, die eines „schönen“ Tages im Beerdigungsinstitut aufwacht und mit Erschrecken feststellt, dass sie tot ist, bzw. nicht mehr so recht am Leben. Einige Selbstmordversuche später, muss sie erkennen, dass sie als Vampir wiedergeboren wurde, was letztlich nicht nur bei ihr, sondern auch ihren Eltern und Freunde für einige Verwirrung sorgt. Geplagt von soviel neuen Gegebenheiten, passt es ihr dann auch gar nicht, als sie als neue Vampirkönigin gefeiert wird, denn da bleibt nicht mehr viel Zeit für ihr Lieblingshobby…Schuhe kaufen.

Doch das Vampirleben hat auch seine positiven Seiten, z.B. Vampir Sinclair. Allerdings muss man auch erst mal mit dem Blutdurst zureckt kommen, was Betsy sichtlich schwer fällt, erst recht in der Szene, wo ihr Fangzähne wachsen und sie plötzlich anfängt zu lispeln. (O-Ton Betsy: „Ssuldigung. Du hasst mich erssreckt. Ich meine überrasst. Oh, Sseisse!“)

Der angeschlagene Humor in diesem Buch mag nicht jedermans Sache sein, doch wer mit der leicht trashigen, und dem leichten Amüsement etwas anfangen kann, lacht sich tot, naja oder zumindest schlapp. Wir wollen ja nicht noch mehr Vampire…

Die 212 Minuten gelesen von Nina Spier sind ein vampirisches Vergnügen und nur gelegentliche Kürzungen zum Buch. Jeder Charakter bekommt seine ganz eigene Note und lassen die 3 CDs im Nu verfliegen.

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Kommentare

  1. Flug sagt:

    Das Buch gibt es mittlerweile auch als Hörbuch? Das muß ich mir als Hörbuchfan dann unbedingt anhören. Eine Freundin von mir hat das Buch gelesen und ist ganz begeistert (insbesondere von dem Humor). Ich habe bis jetzt nur keine Zeit gefunden es zu lesen. Hörbücher haben ja den Vorteil, dass man sie auch während der Arbeit genießen kann.